Nein! Die Vollkaskoversicherung kennt Ausschlüsse. Schau Dir Deine Bedingungen an. Was ich jedoch einschließen kann (und etwa 95% der mir vorgelegten Kfz-Versicherungen von Dir NICHT versichert haben) sind die Brems-, Bruch- u. Betriebsschäden.
Beispiele:
Allen Schäden ist gemeinsam, dass Du vermutlich Deine Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen willst. Der Versicherer oder der Vertreter (Deines bisherigen Vertrauens) teilen Dir mit, dass das Ereignis nicht versichert ist. Schlimmer - Du hättest es versichern können. Frage: Bist Du jetzt noch "Freunde" mit dem Unternehmen, dem Vertreter?
Auf dem Supermarktplatz beim Einkaufen rollt der Einkaufswagen in einen anderen Pkw. Jetzt nur nicht wegfahren. Hast Du dieses Ereignis in Deiner Kfz-Versicherung eingeschlossen oder in Deiner Privaten Haftpflichtversicherung?
Du leihts Dir einen privaten PKW unentgeltlich. Zum Dank tankst Du das Fahrzeug voll - leider mit der falschen Spritsorte. Das geschieht in Deutschland jährlich rund 20.000 Fällen laut ADAC u. R+V Versicherung. Kosten um o. bis deutlich über 1.000 Euro. In einigen neueren Privaten Haftpflichtversicherungen sind die Kosten versichert. Frag mich.
Hier kannst Du die Mehrkosten durch die Hochstufung des Versicherungsnehmers ausgleichen - und zwar die entstehende SB und die Kosten der Beitragshochstufung (z. B. bis 5 Jahre) - in einigen Privaten Haftpflichtversicherungen enthalten. Frag mich.
Ist der Inhalt Deines Pkw mitversichert? Wie hoch? Welche Gegenstände sind versichert? In welchem Geltungsbereich - Deutschland oder Europa? Gilt das auch für die Nacht u. im Freien? Gilt das auch für Dachboxen oder Kfz-Anhänger?
Sind in der Garage gelagerte Kfz-Ersatzteile u. teure Rad-Reifen-Kombinationen versichert?
Leistet Deine Kfz-Versicherung hier nicht, ist der Einschluss über eine Hausratversicherung bei mir möglich.
Was ist das?
Es gibt nur wenige Ausschlüsse wie Vorsatz, Verschleiß, Krieg, Kernenergie, Trunkenheitsfahren (in Private Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung (UV) versicherbar). Ansonsten ist jedes Ereignis versichert. Das genaue regelt das nun sehr kurze Bedingungswerk.
Spare Geld und Zeit
Das ist Win-Win für Dich.
Wenn Dein Tarif das bisher nicht vorsieht - oft genügt ein Klick bei der Gesellschaft oder eine Meldung bei mir.
Berechne in wenigen Schritten Deinen individuellen Vergleich
Hier findest Du typische Problemstellungen aus der Praxis – klar beantwortet, mit Priorität nach Schadenhäufigkeit × Schadenhöhe (Branchen-Durchschnitt). So weißt Du sofort, was wirklich „weh tut“… und was man elegant absichern kann.
Die Priorität hilft Dir beim Entscheiden: Hoch = sehr häufig und/oder sehr teuer. Mittel = relevant, aber stärker abhängig von Fahrzeug/Region/Nutzung. Gering = Spezialfälle, oft sinnvoll als Baustein für bestimmte Zielgruppen.
Klick auf eine Frage – Du bekommst praxisnahe Antworten, typische Fallstricke und klare Empfehlungen.
Die Kfz-Haftpflicht zahlt Schäden, die Du anderen zufügst – also Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Sie schützt Dich vor Forderungen, die schnell in die Zehntausende gehen… und bei Personenschäden sogar in die Millionen.
Wenn Du willst: Police/Fahrzeugschein kurz per WhatsApp schicken – dann kann Hans Kurtzweg Deckungssumme & wichtige Klauseln in 2–3 Minuten checken.
Teilkasko deckt vor allem „von außen kommende“ Schäden: z. B. Glas, Diebstahl, Brand, Wild, Sturm/Hagel/Überschwemmung (je nach Tarif), oft auch Marder/Tierbiss (mindestens direkte Schäden).
Vollkasko enthält die Teilkasko plus zusätzliche Leistungen – vor allem Unfallschäden am eigenen Auto (auch selbstverschuldet), häufig Vandalismus und (tarifabhängig) erweiterte Bausteine.
Nach einem Haftpflicht- oder Vollkasko-Schaden wirst Du in der Regel in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse (SF) zurückgestuft. Wie hart das ausfällt, steht in der Rückstufungstabelle – und die ist je Versicherer unterschiedlich.
Diese Begriffe klingen ähnlich – wirken aber unterschiedlich. Und genau da passieren die teuersten Missverständnisse.
Der Fahrerkreis ist einer der stärksten Preishebel. Viele Tarife unterscheiden nach: nur Versicherungsnehmer, Partner, Familie, „ab 23/25/28“, „beliebige Fahrer“ usw.
Versicherer kalkulieren nach Risiko. Drei Klassiker mit großem Einfluss: Jahresfahrleistung, Fahrerkreis und Abstellort (Garage/Carport/Straße, Wohnort/Region).
Glas ist einer der häufigsten Kasko-Schäden. Teilkasko (und damit auch Vollkasko) übernimmt i. d. R. Reparatur oder Austausch von Windschutzscheibe, Seitenfenstern, Heckscheibe und oft auch Leuchten/Glasdächern (tarifabhängig).
Ein direkter Zusammenstoß mit Wild ist typischerweise über die Teilkasko versichert. Viele Tarife unterscheiden aber bei der Frage: „Haarwild“ oder „Tiere aller Art“?
Ja – das ist der Kern der Vollkasko: Sie übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug auch dann, wenn Du den Unfall selbst verursacht hast (oder wenn der Verursacher nicht ermittelt werden kann, z. B. beim Parkrempler – tarifabhängig).
Teilkasko zahlt bei Diebstahl – sowohl beim kompletten Fahrzeug als auch bei fest verbauten Teilen (tarifabhängig). Der Unterschied ist wichtig:
In der Teilkasko sind Sturm, Hagel, Blitz, Überschwemmung sehr oft enthalten – der genaue Umfang ist tarifabhängig. „Lawinen vom Dach“ (Schneemassen/Eis, die vom Gebäude rutschen) fallen in der Praxis meist unter Sturm-/Naturgewalt bzw. „herabfallende Gegenstände“ – hier entscheidet die konkrete Bedingung.
Tierbiss ist in vielen Tarifen über Teilkasko mit drin – aber die Qualität liegt in den Folgeschäden. Genau dort unterscheiden sich Tarife spürbar.
GAP schließt die Lücke zwischen Wiederbeschaffungswert (Kasko zahlt) und dem, was gegenüber Leasing/Bank noch offen ist (Ablöse/Restschuld). Diese Lücke kann mehrere Tausend Euro betragen.
Beide Leistungen springen in Situationen, in denen „Wiederbeschaffungswert“ unangenehm sein kann – weil Autos schnell Wert verlieren.
Der Fahrer ist bei einem selbstverschuldeten Unfall nicht automatisch „wie ein Dritter“ abgesichert. Fahrerschutz kann Lücken schließen – je nach Tarif ähnlich wie Schadenersatzansprüche gegen einen Fremdverursacher.
Im Ausland können Deckungssummen, Regulierungsgeschwindigkeit und Rechtslage unangenehm werden. Gute Tarife bieten Bausteine, die Dir das Leben leichter machen.
Kasko ersetzt in der Regel fest mit dem Fahrzeug verbundene Teile – aber nicht automatisch alles, was im Auto liegt. Das ist besonders wichtig bei teurem Zubehör und bei gewerblichen Fahrzeugen.
Nach einer Reparatur kann ein Auto trotz fachgerechter Instandsetzung am Markt weniger wert sein. Manche Top-Tarife bieten hier Mehrleistungen (z. B. höhere Entschädigungen, besondere Reparaturwege, erweiterte Neuwertregelungen).
Bei E-Autos sind typische „Kasko-Knackpunkte“: Traktionsbatterie, Thermomanagement, Ladetechnik und Folgekosten (Transport/Quarantäne nach Batterieschaden, Spezialgutachten).
Viele denken: „Kasko zahlt alles am Auto.“ In Wahrheit sind reine Betriebsschäden (Verschleiß, Materialfehler, Defekt ohne versichertes Ereignis) oft ausgeschlossen. Dafür gibt es Garantie-/Reparaturkostenversicherungen oder besondere Kasko-Erweiterungen.
„Cyber“ im Kfz-Kontext kann bedeuten: Manipulation von Software, digitale Angriffe auf Fahrzeugfunktionen oder Diebstahlmethoden über Technik (z. B. Keyless-Themen). Ob das über Kasko/Diebstahlbausteine reicht oder ein Zusatz sinnvoll ist, hängt stark vom Tarif ab.
Sag mir einfach: Privat oder Gewerbe, Fahrzeugwert, Leasing/Finanzierung ja/nein, jährliche km, wer fährt. Dann stelle ich Dir daraus eine knackige „Best-Practice-Empfehlung“ zusammen (mit Prioritäten).
…äh, und wenn Du gerade unsicher bist: lieber einmal kurz nachfragen, bevor ein Detail (Fahrerkreis/Abstellort/SB) im Schadenfall nervt.