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Auto­ver­si­che­rung

Auto­ver­si­che­rung in Trebbin und bundesweit


Schnellübersicht - aktuelles

Highlights - neu

  • 'Bleib mobil' - Totalschaden? bis 6 Monate Auto-Abo. Pkw bis 500 €/Monat alle Fahrer bis 30 Jahre (770831)
  • Fahrerschutz auch für Motorräder ab 23 Jahre (770831)
  • E-Fahrzeuge bis 60 Monate Neupreis versichert (770831)
  • Zulassungsservice per Handy (770831)
  • Nachlässe Junge Fahrer - Zuschlag für nur einen Familen-Pkw - Nutzung aller (770831)
  • 12% Nachlass u. Mehrleistungen bei Inanspruchnahme des Werkstattservice des Versicherers (770831)

Vollkaskoversicherung - und alles ist versichert?

Nein! Die Vollkaskoversicherung kennt Ausschlüsse. Schau Dir Deine Bedingungen an. Was ich jedoch einschließen kann (und etwa 95% der mir vorgelegten Kfz-Versicherungen von Dir NICHT versichert haben) sind die Brems-, Bruch- u. Betriebsschäden
Beispiele:

  • Reifenplatzer (nicht nur auf der Autobahn) - die vierthäufigsten Schadenursache laut ADAC. Die Ursachen sind vielfältig. Der Schaden bei schneller Fahrt ist beträchtlich u. in der Vollkaskoversicherung nicht automatisch enthalten. Schadenbeispiel: Reifen, Felge, Radaufhängung, Bremse, Unterboden u. mehr unmittelbar beschädigt. Schadenkosten deutlich über 10.000 Euro je nach Fahrzeug. Betriebsschaden - nicht Vollkaskoversicherung enthalten.
  • Beim verkehrsbedingten Bremsen fliegt ein 15-Liter-Farbeimer über die Rücksitzbank und zerschellt am Armaturenbrett. Im Schulungsbeispiel ein Totalschaden des Fahrzeugs. Stelle Dir vor, wie das Fahrzeug und die Insassen aussehen. Bremsschaden - nicht in Vollkaskoversicherung enthalten.
  • Das Gestänge der Heckklappe ist defekt. Du wirfst die Heckklappe mit Schwung zu. Dabei wird die Karosserie u. Heckscheibe zerstört. Der Versicherer ersetzt die Glasscheibe - die teureren Karosserieschäden nicht. 
  • Du wechselst selber die Reifen mit einem Wagenheber. Beim kräftigen Drehen an einer Radmutter rollt das Fahrzeug und der Wagenheber beschädigt die Karosserie.
  • Beim Hochklappen der Rücksitzbank klemmen Sie einen Sicherheitsgurt ein. Bei der nächsten HU wird das bemängelt.
  • Der Tank wird leergefahren. Dabei werden Einspritzventile u. weitere Teile beschädigt.
  • Bei einer langen Bergabfahrt überhitzen die Bremsen.
  • Weitere Ereignisse, die nicht auf einen Schaden von außen auf das Fahrzeug eingewirkt haben.

Allen Schäden ist gemeinsam, dass Du vermutlich Deine Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen willst. Der Versicherer oder der Vertreter (Deines bisherigen Vertrauens) teilen Dir mit, dass das Ereignis nicht versichert ist. Schlimmer - Du hättest es ver­sichern können. Frage: Bist Du jetzt noch "Freunde" mit dem Unternehmen, dem Vertreter?

Be- und Entladeschäden versichert?

Auf dem Supermarktplatz beim Einkaufen rollt der Einkaufswagen in einen anderen Pkw. Jetzt nur nicht wegfahren. Hast Du dieses Ereignis in Deiner Kfz-Versicherung eingeschlossen oder in Deiner Privaten Haft­pflichtversicherung?

Du betankst einen privaten PKW mit der falschen Spritsorte?

Du leihts Dir einen privaten PKW unentgeltlich. Zum Dank tankst Du das Fahrzeug voll - leider mit der falschen Spritsorte. Das geschieht in Deutschland jährlich rund 20.000 Fällen laut ADAC u. R+V Versicherung. Kosten um o. bis deutlich über 1.000 Euro. In einigen neueren Privaten Haft­pflichtversicherungen sind die Kosten versichert. Frag mich.

Du verursachst mit einem privat geliehenen PKW einen Unfall

Hier kannst Du die Mehrkosten durch die Hochstufung des Versicherungsnehmers ausgleichen - und zwar die entstehende SB und die Kosten der Beitragshochstufung (z. B. bis 5 Jahre) - in einigen Privaten Haft­pflichtversicherungen enthalten. Frag mich.

Zubehör u. Mehrkosten versichert?

Ist der Inhalt Deines Pkw mitversichert? Wie hoch? Welche Gegenstände sind versichert? In welchem Geltungsbereich - Deutschland oder Europa? Gilt das auch für die Nacht u. im Freien? Gilt das auch für Dachboxen oder Kfz-Anhänger?

Sind in der Garage gelagerte Kfz-Ersatzteile u. teure Rad-Reifen-Kombinationen versichert?

Leistet Deine Kfz-Versicherung hier nicht, ist der Einschluss über eine Haus­rat­ver­si­che­rung bei mir möglich.

Allgefahrendeckung

Was ist das?

  • Der Hersteller verweigert Dir eine Garantieleistung.
  • Dein Fahrzeug wird gehackt u. evtl. gestohlen - keine sichtbaren Einbruchspuren, wenn man es auffindet.
  • Leistungsupdate, wenn der GDV (Gesamtverband der Versicherungswirtschaft e.V.) weitere Leistungen empfiehlt.
  • Parkschäden - nach dem Parken bemerkst Du einen Schaden.
  • Eigenschäden auf Deinem eigenen Grundstück - z. B. an einem anderen Fahrzeug von Dir oder Garagentor oder Einfahrt.
  • Elektroplusdeckung für E-Fahrzeuge oder Hybridfahrzeuge am Akku, Elektronik, Ladekisten u. mehr.
  • unbegrenzte (!) Neuwertentschädigung beim Erstbesitzer eines PKW bei Diebstahl oder versichertem Totalschaden.
  • Serviceleistungen wie Hilfe bei Auslandsschäden o. Hol- u. Bringservice mit bis zu 6 Jahren Garantie auf Reparatur.

Es gibt nur wenige Ausschlüsse wie Vorsatz, Verschleiß, Krieg, Kernenergie, Trunkenheitsfahren (in Private Haft­pflichtversicherung und Unfall­ver­si­che­rung (UV) versicherbar). Ansonsten ist jedes Ereignis versichert. Das genaue regelt das nun sehr kurze Bedingungswerk.

noch mehr sparen?

Spare Geld und Zeit

  • z. B. 12% Beiträge sparen - das oft mehr als Tarif- oder Versichererwechsel.
  • Zeit sparen - der Versicherer übernimmt mit zuverlässigen Partner die Schadensteuerung bei versicherten Unfällen - also nur Kaskoschäden. Wartung, Reparaturen ansonsten bleiben Dir völlig frei.Deine Vorteile (8027):
    - zertifizierte Karosseriewerkstatt (z. B. durch Dekra zertifiziert)
    - oft schnellere Reparatur
    - sechs Jahre Garantie
    - Fahrzeug wird abgeholt und gebracht
    - Ersatzfahrzeug wird gestellt

Das ist Win-Win für Dich. 

Wenn Dein Tarif das bisher nicht vorsieht - oft genügt ein Klick bei der Gesellschaft oder eine Meldung bei mir.



Auto­ver­si­che­rung FAQ | Haft­pflicht, Teilkasko, Vollkasko & Extras | kurtzweg.de
kurtzweg.de · Auto­ver­si­che­rung FAQ + Praxis-Tipps Stand: 01/2026
schnell · digital · persönlich · fair

FAQ Auto­ver­si­che­rung: Haft­pflicht, Teilkasko, Vollkasko & wichtige Extras

Hier findest Du typische Problemstellungen aus der Praxis – klar beantwortet, mit Priorität nach Schadenhäufigkeit × Schadenhöhe (Branchen-Durchschnitt). So weißt Du sofort, was wirklich „weh tut“… und was man elegant absichern kann.

So nutzt Du diese FAQ am schnellsten

Die Priorität hilft Dir beim Entscheiden: Hoch = sehr häufig und/oder sehr teuer. Mittel = relevant, aber stärker abhängig von Fahrzeug/Region/Nutzung. Gering = Spezialfälle, oft sinnvoll als Baustein für bestimmte Zielgruppen.

  • Wenn Du Beiträge optimieren willst: Fahrleistung, Fahrerkreis, Abstellort, SF-Klasse & Selbstbeteiligung zuerst prüfen.
  • Wenn Du Leistung verbessern willst: grobe Fahrlässigkeit, Neuwert/Kaufpreis, GAP, Tierbiss-Folgeschäden, E-Auto-Bausteine anschauen.
  • Wenn Du Stress vermeiden willst: Auslandsschutz, Rabattschutz/Rabattretter, Fahrerschutz, Schutzbrief ergänzen.

Master-FAQ: wichtigste Fragen (nach Häufigkeit & „Schaden-Wucht“ sortiert)

Klick auf eine Frage – Du bekommst praxisnahe Antworten, typische Fallstricke und klare Empfehlungen.

Was leistet die Kfz-Haft­pflicht – und warum ist sie der wichtigste Teil?
Priorität: Hoch Begründung: Per­sonenschäden können existenzbedrohend sein; Sachschäden im Schnitt hoch (z. B. ~4.000 € je Pkw-Sachschaden im GDV-Durchschnitt).

Die Kfz-Haft­pflicht zahlt Schäden, die Du anderen zufügst – also Per­sonen-, Sach- und Vermögensschäden. Sie schützt Dich vor Forderungen, die schnell in die Zehntausende gehen… und bei Per­sonenschäden sogar in die Millionen.

Merke: Eigene Fahrzeugschäden (an Deinem Auto) sind nicht Haft­pflicht – dafür brauchst Du Teilkasko/Vollkasko.
  • Typische Praxisfälle: Auffahrunfall, Radfahrer verletzt, Fußgänger stößt gegen Dein Auto, Kollision mit anderem Pkw, Folgeschäden (z. B. Nutzungsausfall).
  • Deckungs­summe: Nimm in der Haft­pflicht sehr hohe Deckungs­summen (üblich sind 50–100 Mio. pauschal; Per­sonenschäden separat oft 8–15 Mio. je Person). Das kostet meist wenig mehr – reduziert aber massiv Dein Restrisiko.
  • Wichtig: Die Haft­pflicht wehrt auch unberechtigte Ansprüche ab („passiver Rechtsschutz“).
  • Fallstrick: Falsche Angaben zu Fahrerkreis/Fahrleistung/Abstellort können im Schadenfall zu Nachberechnung und Ärger führen (Details siehe eigene FAQ).

Wenn Du willst: Police/Fahrzeugschein kurz per WhatsApp schicken – dann kann Hans Kurtzweg Deckungs­summe & wichtige Klauseln in 2–3 Minuten checken.

Teilkasko vs. Vollkasko: Was ist der Unterschied – und wann lohnt sich was?
Priorität: Hoch Begründung: Sehr häufige Entscheidung + große Auswirkung auf Leistung & Beitrag.

Teilkasko deckt vor allem „von außen kommende“ Schäden: z. B. Glas, Diebstahl, Brand, Wild, Sturm/Hagel/Überschwemmung (je nach Tarif), oft auch Marder/Tierbiss (mindestens direkte Schäden).

Vollkasko enthält die Teilkasko plus zusätzliche Leistungen – vor allem Unfallschäden am eigenen Auto (auch selbstverschuldet), häufig Vandalismus und (tarifabhängig) erweiterte Bausteine.

  • Faustregel: Je neuer/teurer das Auto, desto eher Vollkasko.
  • Leasing/Finanzierung: Vollkasko ist oft Pflicht – und GAP wird dann sehr interessant.
  • Älteres Auto: Teilkasko kann reichen – wenn Diebstahl/Wild/Glas/Naturgefahren relevant sind.
  • Beitrag steuern: Selbstbeteiligung in der Kasko clever wählen (nicht „zu hoch“, sonst bringt’s im Alltag wenig).
Tipp: Es gibt Tarife, die in der Vollkasko sehr starke Zusatzleistungen haben (z. B. Neuwert/Kaufpreis, Akku-Leistungen bei E-Autos). Genau da lohnt ein Vergleich am meisten.
Rückstufung, SF-Klasse, Rückstufungstabellen: Warum unterscheiden sich Tarife so stark?
Priorität: Hoch Begründung: Häufige Nachfrage; finanzieller Effekt über Jahre.

Nach einem Haft­pflicht- oder Vollkasko-Schaden wirst Du in der Regel in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse (SF) zurückgestuft. Wie hart das ausfällt, steht in der Rückstufungstabelle – und die ist je Versicherer unterschiedlich.

  • Wichtig: Ein „kleiner“ Schaden kann über mehrere Jahre teurer werden als die einmalige Reparatur – wegen Rückstufung.
  • Teilkasko-Schäden (z. B. Glas, Wild, Diebstahl) sind in vielen Tarifen ohne SF-Rückstufung – das ist ein riesiger Vorteil.
  • Tarifvergleich lohnt: Nicht nur Beitrag, sondern auch „Schadenfolgekosten“ (Rückstufung) ver­gleichen.
Praktisch: Vor der Schadenmeldung kurz rechnen: „Selbst zahlen oder melden?“ – genau da hilft ein Makler-Check enorm.
Rabattschutz, Rabattretter & Beitragsrückerstattung bei Schadenfreiheit – was ist was?
Priorität: Hoch Begründung: Sehr häufig; schützt vor teuren Mehrbeiträgen nach einem Schaden.

Diese Begriffe klingen ähnlich – wirken aber unterschiedlich. Und genau da passieren die teuersten Missverständnisse.

  • Rabattschutz (typisch): Du darfst meist 1 Schaden pro Jahr melden, ohne dass Dein Beitrag (bei diesem Versicherer) sofort steigt. Aber: Oft wird intern trotzdem „schadenbelastet“ geführt – bei einem Wechsel kann die SF-Einstufung anders aussehen.
  • Rabattretter (oft ab hoher SF): Der Versicherer „rettet“ die SF in einer bestimmten Konstellation. Details sind tarifabhängig – hier lohnt der Blick ins Kleingedruckte.
  • Beitragsrückerstattung/Bonus: Manche Tarife geben bei Schadenfreiheit einen Bonus. Das ist nett – aber wichtiger ist, was im Schadenfall passiert (Rückstufung/Schadenservice).
Empfehlung: Wenn Du viel fährst oder das Auto teuer ist: Rabattschutz prüfen. Wenn Du selten fährst und viele Jahre schadenfrei bist: Rückstufungstabellen + Selbstbeteiligung oft wichtiger als ein Bonus.
Fahrerkreis, beitragsfreie „situative Fahrer“, Fahranfänger: Was muss ich melden?
Priorität: Hoch Begründung: Sehr häufige Fehlerquelle; kann zu Nachberechnung, Streit und Regressproblemen führen.

Der Fahrerkreis ist einer der stärksten Preishebel. Viele Tarife unterscheiden nach: nur Versicherungsnehmer, Partner, Familie, „ab 23/25/28“, „beliebige Fahrer“ usw.

  • Situative Fahrer: „Heute fährt mal jemand anderes“ ist oft möglich – aber nur, wenn der Tarif das ausdrücklich erlaubt (oder Du es vorher kurz meldest).
  • Fahranfänger / unter 23: Häufig deutlicher Beitragsaufschlag. Wenn das nicht korrekt hinterlegt ist, kann es im Nachgang teuer werden.
  • Praxisregel: Lieber sauber erweitern (kurzzeitig oder dauerhaft), statt „auf gut Glück“ fahren lassen.
Mini-Check: Wer fährt wirklich? Wie alt? Wie oft? Wenn Du das einmal sauber einstellst, sparst Du oft dauerhaft Geld – ohne Leistungsrisiko.
Fahrleistung, Fahrkreis, Abstellort: Warum beeinflusst das meinen Beitrag so stark?
Priorität: Hoch Begründung: Häufigste Beitragstreiber; falsche Angaben = Ärgerpotenzial.

Versicherer kalkulieren nach Risiko. Drei Klassiker mit großem Einfluss: Jahresfahrleistung, Fahrerkreis und Abstellort (Garage/Carport/Straße, Wohnort/Region).

  • Fahrleistung: Mehr Kilometer = mehr Exposition = höheres Risiko. Zu niedrig angesetzt? Dann droht Nachberechnung.
  • Abstellort: Garage senkt oft Diebstahl-/Vandalismusrisiko; Straße kann teurer sein.
  • Fahrkreis: Je enger, desto günstiger – aber nur, wenn es stimmt.
Sauber ist günstig: Wenn sich Lebensumstände ändern (Jobwechsel, Umzug, mehr/weniger Fahrten), kurz anpassen – das spart meist mehr, als man denkt.
Glasbruch (Steinschlag/Windschutzscheibe): Was ist versichert – und was kostet das typischerweise?
Priorität: Hoch Begründung: Sehr häufig; im GDV-Durchschnitt ~2 Mio. Fälle/Jahr, Ø ~838 € je Schaden.

Glas ist einer der häufigsten Kasko-Schäden. Teilkasko (und damit auch Vollkasko) übernimmt i. d. R. Reparatur oder Austausch von Windschutzscheibe, Seitenfenstern, Heckscheibe und oft auch Leuchten/Glasdächern (tarifabhängig).

  • Wichtig: Glas-Schäden führen üblicherweise nicht zur SF-Rückstufung (Teilkasko).
  • Kalibrierung: Bei modernen Assistenzsystemen kann der Austausch deutlich teurer werden (Kameras/Sensoren).
  • Praxis-Tipp: Kleine Steinschläge schnell reparieren lassen – bevor Risse entstehen (und aus „klein“ ein „groß“ wird).
  • Fallstrick: Selbstbeteiligung in der Teilkasko – kann bei häufigen Glasfällen den Vorteil reduzieren.
Wildschaden: Zahlt Teilkasko immer – auch bei „Ausweichmanöver“?
Priorität: Hoch Begründung: Häufig + teuer; GDV-Durchschnitt: >276.000 Fälle/Jahr, Ø ~4.100 € je Schaden.

Ein direkter Zusammenstoß mit Wild ist typischerweise über die Teilkasko versichert. Viele Tarife unterscheiden aber bei der Frage: „Haarwild“ oder „Tiere aller Art“?

  • Direkter Aufprall: Meist klar versichert (Reh, Wildschwein usw.).
  • Ausweichmanöver: Wenn Du ausweichst und dadurch z. B. gegen den Baum fährst, ist das oft Vollkasko-Thema (Unfallschaden).
  • Beweise: Polizei/Unfallbescheinigung kann entscheidend sein. Fotos, Haarreste, Spuren sichern.
  • Tarif-Qualität: „Tiere aller Art“ ist besser als „Haarwild“, besonders in Regionen mit vielen Haustieren/Weidetieren.
Praxis: Gerade bei teuren Frontsensoren, Scheinwerfern und Kühlern wird Wild schnell richtig teuer – deswegen gehört das in jede saubere Kasko-Prüfung.
Vollkasko-Unfall: Zahlt die Versicherung auch bei selbstverschuldetem Unfall?
Priorität: Hoch Begründung: Sehr häufige Schadenart; Reparaturen sind teuer und steigen seit Jahren stark.

Ja – das ist der Kern der Vollkasko: Sie übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug auch dann, wenn Du den Unfall selbst verursacht hast (oder wenn der Verursacher nicht ermittelt werden kann, z. B. beim Parkrempler – tarifabhängig).

  • Mit drin: Kollisionen, Rangierschäden, oft Vandalismus.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Gute Tarife verzichten auf Kürzung – das ist extrem wichtig (z. B. „kurz unachtsam“, „Handy“, „Rot übersehen“ kann sonst Streit geben).
  • Wertverlust: Auch wenn repariert wird, kann das Auto an Marktwert verlieren. Einige Top-Tarife leisten Mehrwerte (z. B. Ausgleich/Mehrleistung) – siehe eigene FAQ.
Tipp: Bei neuen Autos sind „Neuwert/Kaufpreis“ + gute VK-Leistungen oft wichtiger als 20–30 € Beitragsersparnis.
Diebstahl: Auto weg – oder Teile weg. Was zahlt die Versicherung?
Priorität: Mittel Begründung: Gesamt-Diebstahl seltener, aber sehr teuer (Ø ~20.700 €); Teile-Diebstahl häufiger (z. B. ~63.000 Fälle/Jahr, Ø ~2.000 €).

Teilkasko zahlt bei Diebstahl – sowohl beim kompletten Fahrzeug als auch bei fest verbauten Teilen (tarifabhängig). Der Unterschied ist wichtig:

  • Komplettdiebstahl: Entschädigung i. d. R. nach Wiederbeschaffungswert (Top-Tarife: Neuwert/Kaufpreis in Zeitfenstern).
  • Teile-Diebstahl: Lenkrad, Bordcomputer, Katalysator etc. – oft hohe Folgekosten (Kabel, Steuergeräte, Kalibrierung).
  • Nicht fest verbaut: Handy, mobiles Navi, lose Wertsachen sind meist nicht Kasko – das kann ggf. Hausrat sein (je nach Situation).
  • Berlin/Hotspots: Regional sehr unterschiedlich – Abstellort/Diebstahlschutz kann Beitrag und Risiko stark beeinflussen.
Praxis-Check: Keyless-Diebstahl, Abschirmung, OBD-Sperre – lohnt sich je nach Modell.
Elementargefahren / Naturgefahren: Überschwemmung, Hagel, Sturm – und sogar „Lawinen vom Dach“?
Priorität: Mittel Begründung: Ereignisabhängig; aber große Summen (z. B. ~290.000 Kfz-Naturgefahrenfälle in 2022, ~900 Mio. € Gesamtschaden).

In der Teilkasko sind Sturm, Hagel, Blitz, Überschwemmung sehr oft enthalten – der genaue Umfang ist tarifabhängig. „Lawinen vom Dach“ (Schneemassen/Eis, die vom Gebäude rutschen) fallen in der Praxis meist unter Sturm-/Naturgewalt bzw. „herabfallende Gegenstände“ – hier entscheidet die konkrete Bedingung.

  • Hagel: Klassiker für viele kleine Dellen – kann schnell teuer werden.
  • Überschwemmung: Besonders kritisch bei Tiefgaragen, Unterführungen, Starkregen.
  • Folgeschäden: Bei Wasser kann Elektronik/Innenraum massiv betroffen sein (Totalschaden möglich).
  • Tipp: Wenn Du in Risikoregionen parkst/fährst: Naturgefahren sauber einschließen, nicht „billig-Lücken“ riskieren.
Tierbiss/Marder: Sind Folgeschäden mitversichert – oder nur der Schlauch/Kabel selbst?
Priorität: Mittel Begründung: Häufig (z. B. ~235.000 Fälle/Jahr), Einzelschaden oft moderat (Ø ~550 €), Folgeschäden können aber sehr teuer werden.

Tierbiss ist in vielen Tarifen über Teilkasko mit drin – aber die Qualität liegt in den Folgeschäden. Genau dort unterscheiden sich Tarife spürbar.

  • Direkter Schaden: z. B. angebissener Schlauch, Kabel, Manschette – meist versichert.
  • Folgeschaden: z. B. Motorüberhitzung, Katalysator, Antriebs-/Achsgelenke – nur in besseren Tarifen mitversichert oder mit höheren Limits.
  • Limits beachten: Manche Tarife begrenzen Tierbiss/Folge auf z. B. 3.000/5.000/10.000 € – andere sind deutlich großzügiger.
Praxis-Tipp: Wer draußen parkt und viel Landstraße fährt, sollte Tierbiss inkl. Folgeschäden wirklich aktiv prüfen.
GAP-Deckung (Leasing/Finanzierung): Wann brauche ich das – und warum ist das so wichtig?
Priorität: Mittel Begründung: Nicht jeder braucht’s – aber wenn doch, ist die Schadenhöhe sehr hoch (Totalschaden/Diebstahl).

GAP schließt die Lücke zwischen Wiederbeschaffungswert (Kasko zahlt) und dem, was gegenüber Leasing/Bank noch offen ist (Ablöse/Restschuld). Diese Lücke kann mehrere Tausend Euro betragen.

  • Relevant bei: Leasing, hohe Anfangsfinanzierung, geringe Anzahlung, lange Laufzeiten.
  • Schadenfälle: Totalschaden, Diebstahl, schwerer Unfallschaden mit wirtschaftlichem Totalschaden.
  • Wichtig: GAP-Bedingungen prüfen: Welche Kosten sind eingeschlossen (z. B. Selbstbeteiligung, Überführung, Nebenleistungen)?
Merke: GAP ist ein typischer „Kleiner Beitrag – großer Effekt“-Baustein, wenn Du finanzierst oder least.
Neuwertentschädigung & Kaufpreisentschädigung: Wo ist der Unterschied?
Priorität: Mittel Begründung: Besonders wichtig bei neuen/hochpreisigen Fahrzeugen; im Totalschaden/Diebstahl sehr große Wirkung.

Beide Leistungen springen in Situationen, in denen „Wiederbeschaffungswert“ unangenehm sein kann – weil Autos schnell Wert verlieren.

  • Neuwertentschädigung: Versicherung ersetzt den Neupreis eines gleichwertigen Neufahrzeugs – meist innerhalb eines Zeitfensters (z. B. 6/12/18/24 Monate, je Tarif).
  • Kaufpreisentschädigung: Ersetzt Deinen tatsächlich gezahlten Kaufpreis (wichtig z. B. bei jungen Gebrauchten/Importen/Preisspitzen).
  • Wann relevant: Diebstahl, Totalschaden, wirtschaftlicher Totalschaden.
  • Fallstrick: Bedingungen/Fristen/Definition „gleichwertig“ – hier trennt sich Durchschnitt von Top-Tarif.
Empfehlung: Wenn Dein Auto „noch zu neu ist, um es einfach abzuschreiben“, sind diese Klauseln Gold wert.
Fahrerschutz: Warum ist das sinnvoll, obwohl ich doch krankenversichert bin?
Priorität: Mittel Begründung: Weniger häufig als Sachschäden, aber hohe persönliche Auswirkungen (Verdienstausfall, Reha, Schmerzensgeldlogik).

Der Fahrer ist bei einem selbstverschuldeten Unfall nicht automatisch „wie ein Dritter“ abgesichert. Fahrerschutz kann Lücken schließen – je nach Tarif ähnlich wie Schadenersatzansprüche gegen einen Fremdverursacher.

  • Kann abdecken: Verdienstausfall, Reha-Kosten, Haushaltsführungsschaden, ggf. Kapitalleistungen – je nach Produktlogik.
  • Warum wichtig: Gesetzliche/Private Kranken­ver­si­che­rung zahlt medizinisch – aber nicht automatisch den kompletten wirtschaftlichen Schaden.
  • Passt besonders: Selbstständige, Alleinverdiener, Vielfahrer.
Auslandsschadenschutz / Mallorca-Deckung: Was brauche ich wirklich im Urlaub?
Priorität: Gering Begründung: Relevanz stark reiseabhängig; im Ernstfall aber sehr hilfreich.

Im Ausland können Deckungs­summen, Regulierungsgeschwindigkeit und Rechtslage unangenehm werden. Gute Tarife bieten Bausteine, die Dir das Leben leichter machen.

  • Mallorca-Deckung: Erhöht Haft­pflichtdeckung für Mietwagen im Ausland (wichtig, weil lokale Summen oft niedrig sind).
  • Auslandsschadenschutz: Du wirst so gestellt, als hätte der Unfallgegner eine deutsche Haft­pflicht (vereinfacht gesagt) – kann Streit vermeiden.
  • Grüne Karte: In manchen Ländern sinnvoll/erforderlich – organisatorisch wichtig, auch wenn nicht „Leistung“ im engeren Sinn.
Tipp: Wenn Du regelmäßig ins Ausland fährst oder Mietwagen nutzt: diese Bausteine aktiv ankreuzen lassen.
Mitversichertes Zubehör & Inhalt im Kfz: Was ist fest verbaut – und was ist privat/gewerblich drin?
Priorität: Mittel Begründung: Häufige Missverständnisse; im Diebstahl-/Unfallschaden kann es schnell um viel Geld gehen.

Kasko ersetzt in der Regel fest mit dem Fahrzeug verbundene Teile – aber nicht automatisch alles, was im Auto liegt. Das ist besonders wichtig bei teurem Zubehör und bei gewerblichen Fahrzeugen.

  • Oft versichert: fest verbaute Navigation, Audio, fest verbundene Teile, werksseitige Ausstattung.
  • Oft nicht versichert: lose Gegenstände (Laptop, Kamera, Werkzeugkoffer) – hier können Hausrat/Transport/Elektronik- oder Inhaltslösungen passender sein.
  • Gewerblicher Inhalt: Werkzeuge/Materialien im Transporter sind häufig ein eigenes Thema (Inhaltsversicherung/Transportdeckung).
  • Empfehlung: Wenn Du regelmäßig Wertvolles transportierst: das explizit absichern, statt im Schadenfall überrascht zu sein.
„Mehrleistung bei Kaskoschäden“ als Ausgleich für Wertverlust – gibt es das wirklich?
Priorität: Gering Begründung: Spezialleistung; kann bei hochwertigen Fahrzeugen relevant sein, ist aber nicht Standard.

Nach einer Reparatur kann ein Auto trotz fachgerechter Instandsetzung am Markt weniger wert sein. Manche Top-Tarife bieten hier Mehrleistungen (z. B. höhere Entschädigungen, besondere Reparaturwege, erweiterte Neuwertregelungen).

  • Relevanz: besonders bei jungen Premiumfahrzeugen und bei sehr teuren Ersatzteilen/Strukturschäden.
  • Wichtig: Die Leistung ist fast immer an Bedingungen geknüpft (Fahrzeugalter, Schadenart, Werkstattregelung).
  • Praxis: Hier lohnt der Vergleich am meisten – weil die Unterschiede „nicht sichtbar“ sind, bis es kracht.
Besondere Leistungen für Elektrofahrzeuge: Akku, Ladekabel, Kurzschluss – worauf achten?
Priorität: Mittel Begründung: E-Autos wachsen; Reparaturen/Schäden sind teils teurer, Spezialbausteine entscheiden über Qualität.

Bei E-Autos sind typische „Kasko-Knackpunkte“: Traktionsbatterie, Thermomanagement, Ladetechnik und Folgekosten (Transport/Quarantäne nach Batterieschaden, Spezialgutachten).

  • Akkuschäden: Wichtig ist die Frage: Was gilt als versicherter Schaden (Unfall, Tierbiss, Kurzschluss, Bedienfehler)?
  • Ladekabel/Wallbox-Bezug: Manches ist über Kasko, manches über Hausrat/Wohngebäude – sinnvoll sauber zu trennen.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Gerade bei Bedien-/Ladefehlern kann ein Verzicht auf Kürzung entscheidend sein.
  • Praxistipp: E-Tarife prüfen, nicht „Verbrenner-Standard“ einfach übernehmen.
Wenn Du willst: Sag kurz Modell + Nutzung (privat/gewerblich) – dann kann man die 3 wichtigsten E-Bausteine sofort passend auswählen.
Betriebsschäden, Bedienfehler, Garantieversicherung: Warum ist das oft nicht „Kasko“?
Priorität: Gering Begründung: Seltener, aber teuer; häufig Ausschlüsse – braucht Spezialprodukt/Erweiterung.

Viele denken: „Kasko zahlt alles am Auto.“ In Wahrheit sind reine Betriebsschäden (Verschleiß, Materialfehler, Defekt ohne versichertes Ereignis) oft ausgeschlossen. Dafür gibt es Garantie-/Reparaturkostenversicherungen oder besondere Kasko-Erweiterungen.

  • Typisch ausgeschlossen: Verschleiß, normale Alterung, reine Motorschäden ohne versichertes Ereignis.
  • Manchmal versicherbar: bestimmte Elektronik-/Bedienfehler-Bausteine, Garantieprodukte (abhängig von Alter/Laufleistung).
  • Empfehlung: Wenn Du ein Risiko kennst (z. B. teure Steuergeräte, Akku-Themen, Getriebe): gezielt absichern – sonst zahlst Du privat.
Cyber-Deckung im Kfz: Brauche ich das wirklich (Hacking, Software, Keyless-Angriff)?
Priorität: Gering Begründung: Noch selten, aber moderne Fahrzeuge sind vernetzt – sinnvoll als Spezialbaustein je nach Risiko.

„Cyber“ im Kfz-Kontext kann bedeuten: Manipulation von Software, digitale Angriffe auf Fahrzeugfunktionen oder Diebstahlmethoden über Technik (z. B. Keyless-Themen). Ob das über Kasko/Diebstahlbausteine reicht oder ein Zusatz sinnvoll ist, hängt stark vom Tarif ab.

  • Prüfen: Sind Diebstahl/Teilediebstahl sauber versichert? Gibt es Ausschlüsse bei „elektronischer Manipulation“?
  • Praxis: Häufig ist ein guter Diebstahl-/Kasko-Schutz + Prävention wichtiger als ein „Cyber-Label“.
  • Für Flotten/High-Value: Kann interessanter werden – vor allem bei gewerblicher Nutzung.
Für Spezialfälle, Feinschliff & typische „Tarif-Kleingedruckt“-Fragen.

Kurzer nächster Schritt (wenn Du willst)

Sag mir einfach: Privat oder Gewerbe, Fahrzeugwert, Leasing/Finanzierung ja/nein, jährliche km, wer fährt. Dann stelle ich Dir daraus eine knackige „Best-Practice-Empfehlung“ zusammen (mit Prioritäten).

…äh, und wenn Du gerade unsicher bist: lieber einmal kurz nachfragen, bevor ein Detail (Fahrerkreis/Abstellort/SB) im Schadenfall nervt.

Hinweis: Die Priorität basiert auf typischen Branchendurchschnittswerten (Schadenhäufigkeit × Schadenhöhe) und kann je nach Fahrzeug, Region, Nutzung und Tarif abweichen. Für eine schnelle, saubere Einordnung lohnt ein kurzer Vertragscheck.
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