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Keyman Police
Keyman-Police für Unternehmen | Hans Kurtzweg
Schlüsselpersonenversicherung · Key-Person-Schutz

Keyman-Police: Unternehmen gegen den Ausfall wichtiger Schlüsselpersonen absichern

Fällt eine zentrale Person aus, fehlen oft gleichzeitig Führung, Know-how, Kundenkontakte und Umsatz. Eine Keyman-Police stellt dem Unternehmen Kapital bereit, um Ertragsausfälle, Ersatzsuche, Übergangsmanagement und Kreditverpflichtungen abzufedern.

🧠Know-how📈Ertrag🤝Kunden💶Liquidität

Das Wichtigste in Kürze

Bei einer klassischen Keyman-Police ist das Unternehmen Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Bezugsberechtigter; die Schlüsselperson ist versicherte Person. Versichert werden können Tod, schwere Krankheit oder Arbeitskraftverlust. Die Leistung schafft Liquidität, ersetzt aber keine Nachfolge- und Notfallplanung.

Hans Kurtzweg

Fachlich geprüft von Hans Kurtzweg

Unabhängiger Ver­sicherungs­makler mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung. Beratung in Trebbin, Brandenburg, Berlin und bundesweit.

Aktualisiert am 24. Juli 2026

Wer ist eine Schlüsselperson?

Führung

Geschäftsführer, Inhaber, Vorstände und Partner.

Know-how

Entwickler, Ärzte, Techniker, Meister und Spezialisten.

Markt und Kunden

Vertriebsleiter, Akquisiteure und Per­sonen mit kritischen Kontakten.

Welche Risiken können abgesichert werden?

  • Tod
  • schwere Krank­hei­ten
  • Berufsunfähigkeit
  • Erwerbsunfähigkeit
  • Verlust von Grundfähigkeiten
  • Unfallinvalidität
Wichtig: Unfall­ver­si­che­rung allein reicht häufig nicht, weil der Ausfall einer Schlüsselperson oft durch Krankheit entsteht.

Welche wirtschaftlichen Folgen entstehen?

Ertrag

Umsatz- und Margenverlust, Projektverzögerung und Kundenabwanderung.

Ersatz

Headhunter, Übergangsmanagement, Einarbeitung und Wissenstransfer.

Finanzierung

Kredite, Investorenanforderungen und Liquiditätsengpässe.

Versicherungssumme nicht nur nach Gehalt bestimmen

  • Ergebnis- und Umsatzbeitrag
  • realistische Ersatzdauer
  • Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten
  • kritische Kundenbeziehungen
  • Kredit- und Leasingverpflichtungen
  • Unternehmenswert und Investorenrisiko

Versicherungsnehmer, versicherte Person und Bezugsrecht

Unternehmen

Versicherungsnehmer, Beitragszahler und regelmäßig Leistungsempfänger.

Schlüsselperson

Versicherte Person; bei höherem Todesfallschutz ist grundsätzlich ihre schriftliche Einwilligung erforderlich.

Gesundheitsprüfung und Datenschutz

Die Schlüsselperson beantwortet die Gesundheitsfragen selbst. Gesundheitsdaten sollten nicht über Personalakte oder Geschäftsleitung laufen, sondern vertraulich an Versicherer, Arzt oder Vermittler übermittelt werden.

Steuer und Bilanz müssen vor Abschluss geklärt sein

Beiträge, Vertragswert und Versicherungsleistung können je nach Rechtsform, Produkt, Bezugsrecht und Vertragszweck unterschiedlich behandelt werden.

Keine Pauschalaussage: Vor Abschluss sollten Steuerberater und gegebenenfalls Rechtsberater die konkrete Gestaltung bestätigen.

Versicherung ersetzt keine Notfallplanung

  • Stellvertretung und Vollmachten
  • Passwörter, Bank- und Systemzugänge
  • Dokumentation kritischen Wissens
  • Kunden- und Lieferantenkontakte
  • Nachfolge und Krisenkommunikation
  • regelmäßige Überprüfung der Schlüsselpersonen

Abgrenzung zu anderen Lösungen

  • D&O: persönliche Haftung aus Managementfehlern
  • bAV: Alters- und Hinterbliebenenversorgung des Mitarbeiters
  • private Risikoleben: Schutz der Familie
  • Betriebsunterbrechung: Ausfall nach versicherten Sach- oder Technikschäden

Häufige Fehler

  • nur Tod, aber keine schwere Krankheit oder Arbeitskraftabsicherung
  • Versicherungssumme nur nach Jahresgehalt
  • Bezugsrecht unklar
  • Einwilligung der versicherten Person fehlt
  • steuerliche Behandlung nicht vorab abgestimmt
  • Vertrag wird beim Ausscheiden nicht angepasst
  • Keyman-Schutz wird mit Familienversorgung vermischt
  • keine organisatorische Notfallplanung
Grundsatz: Erst Abhängigkeit und wirtschaftlichen Schaden berechnen. Danach Person, Risiko, Summe, Laufzeit und Vertragsrollen festlegen.

Keyman-Beratung in Trebbin und bundesweit

Für Unternehmen, Praxen, Kanzleien und Start-ups in Trebbin, Teltow-Fläming, Brandenburg, Berlin und digital bundesweit.

Häufig gestellte Fragen zur Keyman-Police

Was ist eine Keyman-Police?

Eine Keyman-Police schützt ein Unternehmen gegen finanzielle Folgen, wenn eine für den Geschäftserfolg besonders wichtige Person stirbt, schwer erkrankt oder dauerhaft ausfällt.

Was bedeutet Keyman?

Keyman bedeutet Schlüsselperson. Gemeint ist eine Person, deren Wissen, Kontakte, Entscheidungskompetenz oder operative Leistung für das Unternehmen besonders wichtig ist.

Wer ist Versicherungsnehmer?

Typischerweise ist das Unternehmen Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Bezugsberechtigter.

Wer ist versicherte Person?

Die versicherte Person ist die Schlüsselperson, auf deren Leben oder Arbeitskraft der Vertrag abgeschlossen wird.

Wer erhält die Versicherungsleistung?

Bei einer klassischen Keyman-Police erhält regelmäßig das Unternehmen die vereinbarte Leistung.

Ist die Keyman-Police eine betriebliche Altersversorgung?

Nein. Bei einer echten Keyman-Police steht der Schutz des Unternehmens im Vordergrund. Die versicherte Person oder ihre Hinterbliebenen sind nicht automatisch bezugsberechtigt.

Was ist der Unterschied zur Risiko­lebens­ver­si­che­rung?

Die Risiko­lebens­ver­si­che­rung ist das Produktprinzip. Bei der Keyman-Gestaltung ist das Unternehmen Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter, weil es den wirtschaftlichen Ausfall absichert.

Was ist der Unterschied zur D&O-Versicherung?

Die D&O schützt Organmitglieder vor persönlicher Haftung aus Managementpflichtverletzungen. Die Keyman-Police schützt das Unternehmen vor wirtschaftlichen Folgen des Ausfalls einer Schlüsselperson.

Was ist der Unterschied zur Betriebsausfallversicherung?

Die Betriebsausfallversicherung knüpft häufig an Sachschäden oder technische Ereignisse an. Die Keyman-Police knüpft an Tod, Krankheit oder Arbeitskraftverlust einer Schlüsselperson an.

Was ist der Unterschied zur betrieblichen Kranken­ver­si­che­rung?

Die betriebliche Kranken­ver­si­che­rung ist ein Mitarbeiterbenefit. Die Keyman-Police dient dem finanziellen Schutz des Unternehmens.

Was ist der Unterschied zur betrieblichen Altersversorgung?

Die bAV dient der Versorgung des Mitarbeiters. Die Keyman-Police dient der Absicherung des Unternehmensinteresses.

Wer kann Schlüsselperson sein?

Geschäftsführer, Inhaber, Vorstände, leitende Entwickler, Vertriebsleiter, Spezialisten, Ärzte, Partner, Projektleiter oder Per­sonen mit exklusivem Kunden- und Fachwissen.

Kann es mehrere Schlüsselpersonen geben?

Ja. Unternehmen können mehrere Per­sonen mit unterschiedlichen Versicherungssummen und Leistungsbausteinen absichern.

Wie erkennt man eine Schlüsselperson?

Eine Schlüsselperson ist schwer ersetzbar, trägt erheblich zu Umsatz oder Ergebnis bei, hält kritisches Wissen oder besitzt wichtige Kunden-, Lieferanten- oder Finanzierungskontakte.

Sind nur Geschäftsführer Schlüsselpersonen?

Nein. Auch Spezialisten, Vertriebsträger, technische Leiter, Ärzte, Entwickler oder Projektverantwortliche können entscheidend sein.

Kann ein Gesellschafter versichert werden?

Ja, wenn sein Ausfall ein wirtschaftliches Risiko für das Unternehmen darstellt.

Kann ein Fremdgeschäftsführer versichert werden?

Ja. Entscheidend ist seine wirtschaftliche Bedeutung für das Unternehmen.

Kann ein Einzelunternehmer eine Keyman-Police abschließen?

Die Gestaltung ist bei Einzelunternehmen steuerlich und rechtlich besonders sorgfältig zu prüfen, weil Unternehmen und natürliche Person nicht getrennt sind.

Kann eine Per­sonengesellschaft eine Schlüsselperson ver­sichern?

Ja, wobei Rechtsform, Mitunternehmerstellung, Bezugsrecht und steuerliche Behandlung individuell geprüft werden müssen.

Welche Risiken können versichert werden?

Je nach Produkt Tod, schwere Krank­hei­ten, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Grundfähigkeitsverlust, Unfallinvalidität oder Pflegebedürftigkeit.

Was leistet die Todesfallabsicherung?

Sie zahlt die vereinbarte Summe, wenn die versicherte Schlüsselperson während der Vertragslaufzeit stirbt.

Was ist eine Dread-Disease-Deckung?

Sie zahlt bei Eintritt einer vertraglich definierten schweren Krankheit, etwa Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Was ist Keyman-Berufsunfähigkeit?

Sie kann dem Unternehmen eine Rente oder Kapitalleistung zahlen, wenn die Schlüsselperson berufsunfähig wird.

Was ist Keyman-Erwerbsunfähigkeit?

Sie knüpft daran an, ob die versicherte Person grundsätzlich noch irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann.

Was ist eine Grundfähigkeitsdeckung?

Sie leistet bei Verlust definierter körperlicher oder geistiger Fähigkeiten, unabhängig vom konkret ausgeübten Beruf.

Was ist Unfallinvalidität?

Eine dauerhafte Beeinträchtigung nach einem Unfall. Krankheit als häufigere Ausfallursache ist damit nicht automatisch versichert.

Welcher Leistungsbaustein ist am wichtigsten?

Das hängt von Alter, Funktion, Gesundheitszustand, Ausfallfolgen und Versicherbarkeit ab. Häufig ist eine Kombination sinnvoll.

Welche Schäden soll die Versicherung abfedern?

Ertragsausfall, Margenverlust, Ersatzpersonal, Headhunter, Übergangsmanagement, Projektverzögerung, Kundenverlust, Kreditbelastung und Know-how-Transfer.

Kann entgangener Gewinn versichert werden?

Die Leistung ist regelmäßig eine vereinbarte Kapital- oder Rentenzahlung. Sie wird nicht zwingend nach dem tatsächlich nachgewiesenen Gewinnverlust berechnet.

Kann die Police Rekrutierungskosten decken?

Die Versicherungssumme kann so bemessen werden, dass Headhunter-, Auswahl-, Einarbeitungs- und Übergangskosten finanziert werden.

Kann sie Kundenverluste ausgleichen?

Die Leistung kann Liquidität bereitstellen, um Umsatzrückgänge und Maßnahmen zur Kundenbindung zu finanzieren.

Kann sie Kredite absichern?

Ja. Banken können bei stark personenbezogenen Unternehmen eine Absicherung wichtiger Per­sonen verlangen oder positiv berücksichtigen.

Kann sie Investoren schützen?

Sie kann das Unternehmensrisiko aus der Abhängigkeit von Gründern oder Schlüsselpersonen reduzieren.

Kann die Police einen Unternehmenswertverlust vollständig ersetzen?

Nein. Ein dauerhafter Wertverlust lässt sich häufig nicht exakt ver­sichern. Die Police schafft jedoch finanzielle Handlungsfähigkeit.

Wie wird die Versicherungssumme ermittelt?

Anhand von Ergebnisbeitrag, Umsatzabhängigkeit, Ersatzdauer, Rekrutierungskosten, Kreditverpflichtungen, Kundenrisiko und Unternehmenswert.

Ist ein Vielfaches des Jahresgehalts ausreichend?

Das Jahresgehalt ist nur ein Anhaltspunkt. Der wirtschaftliche Beitrag einer Schlüsselperson kann deutlich höher sein.

Wie berücksichtigt man den Ergebnisbeitrag?

Es sollte geschätzt werden, welcher Deckungsbeitrag oder Gewinnanteil direkt oder indirekt von der Schlüsselperson abhängt.

Wie berücksichtigt man Ersatzdauer?

Gesucht werden realistischer Rekrutierungszeitraum, Kündigungsfristen, Einarbeitung, Wissenstransfer und Wiederaufbau von Kundenbeziehungen.

Wie hoch sollte die Laufzeit sein?

Sie sollte die Phase abdecken, in der die Abhängigkeit besteht, etwa bis Nachfolge, Teamaufbau, Kreditende oder Übergabe.

Kann die Laufzeit an einen Kredit gekoppelt werden?

Ja. Laufzeit und fallende Versicherungssumme können an die Restschuld angepasst werden.

Was ist eine fallende Versicherungssumme?

Die Leistung sinkt über die Jahre und kann zu abnehmendem Kredit- oder Übergangsrisiko passen.

Was ist eine konstante Versicherungssumme?

Die Leistung bleibt über die vereinbarte Laufzeit gleich.

Was ist eine dynamische Versicherungssumme?

Sie steigt nach vereinbarten Regeln, um Unternehmenswachstum oder Inflation teilweise abzubilden.

Ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich?

In der Regel ja. Umfang und Tiefe hängen von Eintrittsalter, Versicherungssumme und Leistungsbausteinen ab.

Welche Gesundheitsangaben werden verlangt?

Typischerweise Diagnosen, Behandlungen, Medikamente, Arbeitsunfähigkeiten, Krankenhausaufenthalte und weitere risikorelevante Angaben.

Wer beantwortet die Gesundheitsfragen?

Die versicherte Schlüsselperson muss die Fragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten.

Darf das Unternehmen Gesundheitsdaten einsehen?

Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Sie sollten direkt zwischen versicherter Person, Vermittler, Arzt und Versicherer verarbeitet werden.

Ist die Einwilligung der Schlüsselperson erforderlich?

Bei einer Lebensversicherung auf den Tod eines anderen ist oberhalb der gewöhnlichen Beerdigungskosten grundsätzlich die schriftliche Einwilligung der versicherten Person erforderlich.

Warum ist die Einwilligung wichtig?

Sie schützt das Persönlichkeitsrecht der versicherten Person und ist Voraussetzung für die Wirksamkeit bestimmter Verträge.

Kann die Schlüsselperson die Einwilligung später widerrufen?

Das hängt von Vertragsstand, datenschutzrechtlichen Erklärungen und rechtlicher Gestaltung ab. Ein späterer Widerruf beendet nicht automatisch jeden bereits wirksam geschlossenen Vertrag.

Was passiert bei falschen Gesundheitsangaben?

Je nach Verschulden und Bedeutung können Rücktritt, Kündigung, Vertragsanpassung oder Leistungsfreiheit drohen.

Wer sollte Bezugsberechtigter sein?

Bei einer echten Keyman-Police regelmäßig das Unternehmen. Abweichungen können Steuer- und Bilanzfolgen verändern.

Was ist widerrufliches Bezugsrecht?

Der Versicherungsnehmer kann den Bezugsberechtigten grundsätzlich später ändern.

Was ist unwiderrufliches Bezugsrecht?

Der Bezugsberechtigte erwirbt bereits mit der Bestimmung eine gesicherte Rechtsposition.

Ist ein unwiderrufliches Bezugsrecht für das Unternehmen sinnvoll?

Das muss sorgfältig geprüft werden. Bei einer klassischen Keyman-Gestaltung ist das Unternehmen bereits Versicherungsnehmer und Leistungsempfänger.

Was passiert bei Ausscheiden der Schlüsselperson?

Der Vertrag kann je nach Bedingungen gekündigt, beitragsfrei gestellt, auf eine andere Person übertragen oder anderweitig angepasst werden.

Kann die versicherte Person ausgetauscht werden?

Nur wenn der Versicherer und das Produkt einen Wechsel zulassen; regelmäßig ist eine neue Risikoprüfung erforderlich.

Kann der Vertrag auf die Schlüsselperson übertragen werden?

Das kann vertraglich und steuerlich möglich sein, muss aber zum Marktwert und mit arbeits-, gesellschafts- und steuerrechtlicher Prüfung erfolgen.

Was passiert beim Unternehmensverkauf?

Versicherungsnehmer, Bezugsrecht, Vertragswert und Fortführung müssen in die Transaktion einbezogen werden.

Was passiert bei Verschmelzung oder Rechtsformwechsel?

Der Vertrag sollte auf Rechtsnachfolge, Versicherungsnehmerstellung und Bezugsrecht geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Was passiert bei Insolvenz des Unternehmens?

Der Vertrag oder sein Rückkaufswert kann zur Insolvenzmasse gehören. Bezugsrecht und Vertragsart sind entscheidend.

Ist die Leistung zweckgebunden?

Regelmäßig nicht. Das Unternehmen kann sie für Rekrutierung, Liquidität, Kredite oder andere betriebliche Maßnahmen verwenden.

Sind die Beiträge Betriebsausgaben?

Die steuerliche Behandlung hängt von Rechtsform, Vertragsart, Bezugsrecht und versichertem Risiko ab. Eine pauschale Zusage ist nicht seriös; Steuerberatung ist erforderlich.

Ist die Versicherungsleistung steuerpflichtig?

Auch die Leistung ist nach Rechtsform, Bilanzierung und Vertragsgestaltung steuerlich zu prüfen. Bei betrieblich gehaltenen Verträgen kann sie Betriebseinnahme sein.

Ist der Vertrag Betriebsvermögen?

Bei einem Unternehmen als Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigtem kann ein vorhandener Vertragswert bilanziell dem Betriebsvermögen zuzuordnen sein.

Ist eine reine Risiko­lebens­ver­si­che­rung bilanziell einfacher?

Sie besitzt regelmäßig keinen relevanten Rückkaufswert. Steuer- und Bilanzfragen bleiben dennoch zu prüfen.

Ist eine kapitalbildende Keyman-Police sinnvoll?

Nur wenn neben Risikoschutz bewusst Vermögensaufbau gewünscht ist. Kosten, Liquidität, Bilanzierung und Kündigungswerte sind kritisch zu prüfen.

Was ist der Rückkaufswert?

Der Betrag, den der Versicherer bei Kündigung einer kapitalbildenden Lebensversicherung nach den gesetzlichen und vertraglichen Regeln zahlt.

Hat eine Risiko­lebens­ver­si­che­rung einen Rückkaufswert?

Üblicherweise nein oder nur keinen wirtschaftlich relevanten, weil sie reinen Todesfallschutz bietet.

Unterliegt eine Keyman-Police der Versicherungsteuer?

Die steuerliche Behandlung hängt vom konkreten Produkt und Verwendungszweck ab. Lebens- und Per­sonenversicherungen besitzen besondere Regeln.

Entsteht Arbeitslohn bei der Schlüsselperson?

Bei einer echten unternehmensbezogenen Keyman-Police ohne eigenes Bezugsrecht der Person spricht vieles gegen unmittelbaren Arbeitslohn. Die konkrete Gestaltung muss steuerlich geprüft werden.

Ist die Leistung an Hinterbliebene möglich?

Ja, dann verändert sich aber der Charakter des Vertrags und möglicherweise die steuerliche sowie arbeitsrechtliche Einordnung.

Kann Unternehmen und Familie gleichzeitig geschützt werden?

Ja, meist über getrennte Verträge: Keyman-Schutz für das Unternehmen und private oder betriebliche Versorgung für die Familie.

Warum sind getrennte Verträge häufig besser?

Sie schaffen klare Bezugsrechte, eindeutige Ziele und weniger steuerliche sowie arbeitsrechtliche Vermischung.

Kann eine Keyman-Police als Mitarbeiterbenefit dienen?

Nicht primär. Sie schützt das Unternehmen. Ein persönlicher Benefit entsteht nur bei eigener Leistung oder gesonderter Vereinbarung.

Ist Keyman-Schutz bei Start-ups sinnvoll?

Ja, besonders wenn Produkt, Finanzierung, Vertrieb oder Know-how stark an Gründer gebunden sind.

Ist Keyman-Schutz bei Arztpraxen sinnvoll?

Ja, wenn Umsatz und Praxisbetrieb stark von einem Inhaber, Spezialisten oder Leistungsträger abhängen.

Ist Keyman-Schutz bei Kanzleien sinnvoll?

Ja, wenn Mandate, Akquisition oder Spezialwissen an einzelne Partner oder Berufsträger gebunden sind.

Ist Keyman-Schutz im Handwerk sinnvoll?

Ja, etwa bei Inhaberabhängigkeit, Meisterfunktion, Kalkulation, Kundenbindung oder technischer Leitung.

Ist Keyman-Schutz in IT-Unternehmen sinnvoll?

Ja, besonders bei exklusivem Quellcodewissen, Architekturverantwortung, Kundenbeziehungen oder Gründerabhängigkeit.

Ist Keyman-Schutz im Vertrieb sinnvoll?

Ja, wenn eine Person einen erheblichen Anteil des Umsatzes, Kundenbestands oder Partnernetzwerks verantwortet.

Kann auch ein Team statt einer Person abgesichert werden?

Versicherungsverträge beziehen sich regelmäßig auf einzelne versicherte Per­sonen. Mehrere Schlüsselpersonen können in einem Konzept kombiniert werden.

Was ist ein Konzentrationsrisiko?

Ein großer Teil von Wissen, Umsatz, Freigaben oder Kundenkontakten liegt bei nur einer Person.

Wie lässt sich das Risiko neben Versicherung reduzieren?

Durch Stellvertretung, Dokumentation, Zugriffsregelungen, Nachfolgeplanung, Teamaufbau, Vollmachten und systematischen Wissenstransfer.

Ersetzt die Keyman-Police eine Notfallplanung?

Nein. Sie finanziert Maßnahmen, ersetzt aber keine organisatorische Vorbereitung.

Was gehört in einen Unternehmer-Notfallplan?

Vertretung, Vollmachten, Bankzugänge, Passwörter, Kundenkontakte, Verträge, Verantwortlichkeiten, Nachfolge und Krisenkommunikation.

Sollten Banken über die Police informiert werden?

Bei kreditbezogener Absicherung kann eine Abtretung oder Verpfändung vereinbart werden. Das muss mit Versicherer und Bank abgestimmt werden.

Kann die Police an eine Bank abgetreten werden?

Ja, sofern Vertrag und Versicherer dies zulassen.

Was bedeutet Verpfändung?

Die Rechte aus dem Vertrag dienen einem Gläubiger als Sicherheit.

Was passiert bei Abtretung im Leistungsfall?

Der Abtretungsempfänger kann im vereinbarten Umfang vorrangig auf die Leistung zugreifen.

Wie oft sollte der Schutz geprüft werden?

Mindestens jährlich sowie bei Finanzierung, Wachstum, neuen Schlüsselpersonen, Aufgabenwechseln, Ausscheiden oder Unternehmensverkauf.

Was passiert bei starkem Unternehmenswachstum?

Versicherungssumme und versicherte Per­sonen sollten angepasst werden.

Was passiert, wenn die Schlüsselperson weniger wichtig wird?

Versicherungssumme, Laufzeit oder Vertragsfortführung können überprüft werden.

Kann eine Nachversicherung ohne neue Gesundheitsprüfung vereinbart werden?

Einige Tarife bieten Nachversicherungsmöglichkeiten bei bestimmten Ereignissen. Grenzen und Voraussetzungen sind tarifabhängig.

Was ist eine garantierte Leistungssteigerung?

Eine vertragliche Option, Versicherungssumme oder Rente unter bestimmten Voraussetzungen zu erhöhen.

Welche Ausschlüsse sind üblich?

Je nach Produkt etwa vorsätzliche Falschangaben, bestimmte gefährliche Aktivitäten, Krieg, definierte Vorerkrankungen oder Wartezeiten.

Gilt bei Selbsttötung sofort voller Schutz?

Lebensversicherungen enthalten regelmäßig besondere Regelungen und Fristen für Selbsttötung.

Was passiert bei Tötung durch den Leistungsberechtigten?

§ 162 VVG schließt die Leistung zugunsten eines vorsätzlich handelnden Leistungsberechtigten aus.

Ist weltweiter Schutz möglich?

Viele Policen gelten weltweit. Aufenthaltsland, Beruf, Reisen und besondere Risiken müssen angegeben werden.

Kann eine gefährliche Tätigkeit versichert werden?

Ja, aber Risikozuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnung sind möglich.

Was kostet eine Keyman-Police?

Der Beitrag hängt von Alter, Gesundheitszustand, Beruf, Versicherungssumme, Laufzeit, Rauchstatus und Leistungsbausteinen ab.

Welche Keyman-Police ist die beste?

Entscheidend sind das konkrete Unternehmensrisiko, richtige versicherte Person, passende Leistung, ausreichende Summe, klare Bezugsrechte und steuerlich saubere Gestaltung.

Welche Unterlagen benötigt Hans Kurtzweg?

Unternehmensstruktur, Schlüsselpersonen, Funktion, wirtschaftlicher Beitrag, Kredite, Ersatzdauer, gewünschte Risiken, Laufzeit und bestehender Versicherungsschutz.

Berät Hans Kurtzweg nur in Trebbin?

Nein. Die Beratung erfolgt in Trebbin, Teltow-Fläming, Brandenburg, Berlin und digital bundesweit.

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