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Pflegezusatzversicherung
Pflegezusatzversicherung Trebbin & bundesweit | Hans Kurtzweg
Pflegezusatzversicherung · Trebbin · Brandenburg · bundesweit

Pflegezusatzversicherung: Versorgungslücke bei Pflegebedürftigkeit schließen

Die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung übernimmt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Entscheidend sind eine ausreichende Leistung in allen Pflegegraden, ambulante und stationäre Absicherung, Dynamik, Beitragsbefreiung und eine langfristig bezahlbare Gestaltung.

Pflegezusatzversicherung anschaulich dargestelltEine ältere Person und eine Pflegekraft werden von einem Schutzschild umgeben. Symbole stehen für häusliche Pflege, Pflegeheim, Geldleistung und Unterstützung.🏠Zu Hause🏥Pflegeheim💶Tagegeld🤝Entlastung

Das Wichtigste in Kürze

Die Pflegepflichtversicherung ist eine Teilkostenversicherung. Eine private Pflegezusatzversicherung kann die verbleibende Lücke ergänzen. Besonders flexibel ist ein Pflegetagegeld, weil die Leistung frei verwendet werden kann. Ein guter Tarif zahlt bereits ab Pflegegrad 1, unterscheidet nicht nach körperlicher oder geistiger Ursache und erhöht die Leistung regelmäßig durch Dynamik.

Hans Kurtzweg, unabhängiger Versicherungsmakler

Fachlich geprüft von Hans Kurtzweg

Hans Kurtzweg ist unabhängiger Ver­sicherungs­makler mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung. Er berät Familien, Berufstätige, Selbstständige und Senioren in Trebbin, Brandenburg, Berlin und bundesweit.

Fachlich geprüft und zuletzt aktualisiert am: 23. Juli 2026

Warum entsteht eine Versorgungslücke?

Die Pflegepflichtversicherung zahlt feste Höchstbeträge. Tatsächliche Kosten können deutlich höher sein. Besonders relevant sind:

  • Eigenanteile im Pflegeheim
  • Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten
  • private Betreuung und Haushaltshilfe
  • Umbau und Hilfsmittel
  • Verdienstausfall pflegender Angehöriger
  • zusätzliche ambulante Leistungen

Welche Pflegezusatzversicherung passt?

Pflegetagegeld

Frei verfügbares Geld je Pflegegrad. Flexibel für Zuhause und Heim.

Pflegekosten

Erstattung nachgewiesener Pflegekosten bis zur Tarifgrenze.

Pfle­ge­ren­te

Vereinbarte Rente aus einem Lebensversicherungsprodukt.

Für viele Haushalte besonders praktikabel: ein frei verfügbares Pflegetagegeld mit guten Leistungen bereits in niedrigen Pflegegraden.

Pflegegrade 1 bis 5

PflegegradBedeutungTarifziel
1Geringe Beeinträchtigung der SelbstständigkeitFrühe Hilfe und Entlastung
2Erhebliche BeeinträchtigungSpürbares Tagegeld
3Schwe­re BeeinträchtigungDeutlich höhere Leistung
4Schwerste BeeinträchtigungHohe finanzielle Absicherung
5Schwerste Beeinträchtigung mit besonderen AnforderungenVolle Tarifleistung

Demenz und andere geistige oder psychische Ursachen sollten genauso versichert sein wie körperliche Pflegebedürftigkeit.

Gesetzliche Pflegeleistungen 2026

PflegegradPflegegeld monatlichPflegesachleistung monatlichVollstationär monatlich
1131 € Zuschuss
2347 €796 €805 €
3599 €1.497 €1.319 €
4800 €1.859 €1.855 €
5990 €2.299 €2.096 €

Zusätzlich stehen unter Voraussetzungen weitere Leistungen zur Verfügung. Der Entlastungsbetrag beträgt 2026 bis zu 131 Euro monatlich.

Diese Tarifmerkmale entscheiden über die Qualität

  • Leistung ab Pflegegrad 1
  • hohe ambulante Leistung
  • volle Leistung bei stationärer Pflege
  • freie Verwendung
  • Demenz gleichgestellt
  • Dynamik vor und im Leistungsfall
  • Beitragsbefreiung möglichst früh
  • keine lange Karenzzeit
  • Nachversicherungsoptionen
  • transparente Auslandsleistung

Gesundheitsprüfung sorgfältig vorbereiten

Bei ungeförderten Tarifen sind Gesundheitsfragen üblich. Eine saubere Aufbereitung schützt vor späteren Leistungsproblemen.

  1. Abfragezeiträume genau beachten.
  2. Patientenakten und Leistungsübersichten anfordern.
  3. Unklare Diagnosen klären lassen.
  4. Bei Vorerkrankungen anonyme Risikovoranfrage durchführen.
  5. Erst danach den formellen Antrag stellen.

Pflege-Bahr: Förderung mit Besonderheiten

Der Staat zahlt fünf Euro monatlich, wenn mindestens zehn Euro Eigenbeitrag gezahlt werden und ein förderfähiger Tarif besteht. Es gibt keine klassische Gesundheitsprüfung. Dafür sind Leistungen häufig begrenzter und es kann eine Wartezeit von bis zu fünf Jahren gelten.

Sinnvolle Prüfung: ungeförderter Tarif, Pflege-Bahr oder eine Kombination – abhängig von Gesundheit, Alter und Budget.

Pflege betrifft die ganze Familie

Pflegebedürftigkeit verändert Zeit, Einkommen und Wohnsituation. Eine Zusatzleistung kann Angehörige entlasten und Vermögen schützen. Sie ersetzt aber nicht die organisatorische Vorsorge durch Vollmachten, Patientenverfügung und eine realistische Pflegeplanung.

Diese Fehler finde ich besonders häufig

  • Leistung erst ab Pflegegrad 3
  • zu geringe ambulante Absicherung
  • keine Dynamik im Leistungsfall
  • Beitragsbefreiung erst bei Pflegegrad 5
  • Pflege-Bahr nur wegen der Förderung gewählt
  • Beitrag langfristig zu hoch angesetzt
  • Gesundheitsfragen unvollständig beantwortet
  • Demenzregelung nicht geprüft
  • stationäre Pflege über-, häusliche Pflege unterversichert
Mein Grundsatz: Erst Versorgungslücke und gewünschte Pflegeform bestimmen. Danach Leistung, Dynamik und Beitrag langfristig gestalten.

Pflegezusatzversicherung in Trebbin und bundesweit

Ich berate in Trebbin, Teltow-Fläming, Brandenburg, Berlin und digital bundesweit. Gesundheitsdaten werden ausschließlich über abgestimmte sichere Wege übermittelt.

Häufig gestellte Fragen zur Pflegezusatzversicherung

Die Antworten dienen der allgemeinen Orientierung. Maßgeblich bleiben Antrag, Tarifbedingungen, Pflegegradbescheid und individuelle Lebenssituation.

Was ist eine Pflegezusatzversicherung?

Eine Pflegezusatzversicherung ergänzt die gesetzliche oder private Pflegepflichtversicherung. Sie soll die finanzielle Lücke zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den begrenzten Leistungen der Pflichtversicherung reduzieren. Je nach Produkt wird ein frei verfügbares Pflegetagegeld, eine Kostenerstattung oder eine vereinbarte Pfle­ge­ren­te gezahlt.

Warum reicht die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung häufig nicht aus?

Die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung ist als Teilkostenversicherung ausgestaltet. Sie übernimmt nur festgelegte Höchstbeträge. Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten, nicht gedeckte Pflegekosten, Haushaltshilfe, Wohnungsanpassung und Einkommensausfälle können zu erheblichen Eigenbelastungen führen.

Welche Arten der Pflegezusatzversicherung gibt es?

Die wichtigsten Formen sind Pflegetagegeldversicherung, Pflegekostenversicherung und Pfle­ge­ren­tenversicherung. Hinzu kommt die staatlich geförderte Pflegevorsorge, häufig Pflege-Bahr genannt. Die Produkte unterscheiden sich deutlich bei Leistung, Flexibilität, Beitrag und Gesundheitsprüfung.

Was ist eine Pflegetagegeldversicherung?

Sie zahlt bei festgestelltem Pflegegrad einen vereinbarten Geldbetrag pro Tag oder Monat. Das Geld steht grundsätzlich frei zur Verfügung, unabhängig davon, ob Angehörige, ein ambulanter Pflegedienst oder ein Pflegeheim die Versorgung übernimmt.

Was ist eine Pflegekostenversicherung?

Eine Pflegekostenversicherung erstattet nachgewiesene Pflegekosten bis zu den vertraglichen Grenzen. Sie kann Restkosten nach Vorleistung der Pflegepflichtversicherung oder einen prozentualen Zuschlag leisten. Rechnungen und Kostenbelege sind regelmäßig erforderlich.

Was ist eine Pfle­ge­ren­tenversicherung?

Eine Pfle­ge­ren­tenversicherung zahlt bei Pflegebedürftigkeit eine vereinbarte monatliche Rente. Sie wird meist als Lebensversicherungsprodukt kalkuliert. Beiträge sind häufig höher, können aber stabiler kalkuliert sein als bei einer reinen Kranken­ver­si­che­rungslösung.

Was ist Pflege-Bahr?

Pflege-Bahr ist eine staatlich geförderte Pflegetagegeldversicherung. Wer mindestens zehn Euro eigenen Monatsbeitrag zahlt und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, erhält fünf Euro monatliche Förderung. Die Tarife müssen bestimmte Mindestleistungen und Annahmeregeln einhalten.

Ist Pflege-Bahr automatisch die beste Lösung?

Nein. Die Förderung kann attraktiv sein, aber geförderte Tarife haben häufig begrenztere Leistungen und Wartezeiten. Ein ungeförderter Tarif mit Gesundheitsprüfung kann bei gutem Gesundheitszustand leistungsstärker sein. Häufig ist eine Kombination zu prüfen.

Wie hoch ist die staatliche Förderung?

Die Zulage beträgt fünf Euro monatlich beziehungsweise 60 Euro im Jahr. Voraussetzung ist grundsätzlich ein eigener Beitrag von mindestens zehn Euro monatlich und ein förderfähiger Vertrag.

Gibt es bei Pflege-Bahr eine Gesundheitsprüfung?

Förderfähige Pflege-Bahr-Tarife dürfen grundsätzlich keine Gesundheitsprüfung, Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen verlangen. Es gelten jedoch gesetzliche Zugangsvoraussetzungen und regelmäßig eine Wartezeit.

Was ist ein Pflegegrad?

Der Pflegegrad beschreibt die Schwe­re der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten. Es gibt fünf Pflegegrade. Maßgeblich ist nicht allein eine Diagnose, sondern der konkrete Unterstützungsbedarf im Alltag.

Wie wird der Pflegegrad festgestellt?

Bei gesetzlich Versicherten erfolgt die Begutachtung regelmäßig durch den Medizinischen Dienst, bei privat Versicherten durch Medicproof. Bewertet werden unter anderem Mobilität, kognitive Fähigkeiten, Selbstversorgung, Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen und Alltagsgestaltung.

Ab wann besteht Pflegebedürftigkeit?

Nach dem Sozialgesetzbuch muss die Beeinträchtigung voraussichtlich mindestens sechs Monate bestehen und die gesetzlich festgelegte Schwe­re erreichen. Kurzfristige Hilfebedürftigkeit nach Operation oder Unfall erfüllt diese Definition nicht automatisch.

Leistet eine Pflegezusatzversicherung schon ab Pflegegrad 1?

Leistungsstarke Tarife zahlen bereits bei Pflegegrad 1. Manche Tarife beginnen erst ab Pflegegrad 2 oder zahlen in niedrigen Pflegegraden nur geringe Beträge. Gerade für frühe Unterstützung und Demenz ist Pflegegrad 1 wichtig.

Ist Demenz versichert?

Pflegebedürftigkeit aufgrund von Demenz ist grundsätzlich versichert, wenn der tariflich erforderliche Pflegegrad festgestellt wird. Gute Tarife behandeln körperliche, geistige und psychische Ursachen gleich und knüpfen an die gesetzliche Pflegegradentscheidung an.

Was bedeutet ambulante Pflege?

Ambulante Pflege findet im eigenen Zuhause oder einer geeigneten Wohnform statt. Sie kann durch Angehörige, Freunde, Pflegedienste oder eine Kombination organisiert werden. Ein frei verfügbares Tagegeld bietet hier besonders viel Flexibilität.

Was bedeutet stationäre Pflege?

Stationäre Pflege erfolgt in einer vollstationären Pflegeeinrichtung. Die Pflegepflichtversicherung übernimmt abhängig vom Pflegegrad feste Beträge für pflegebedingte Aufwendungen. Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und verbleibende Eigenanteile sind zusätzlich zu tragen.

Welche gesetzlichen Pflegeleistungen gelten 2026 zu Hause?

Für häusliche Pflege betragen die monatlichen Pflegesachleistungen 2026 in den Pflegegraden 2 bis 5 bis zu 796, 1.497, 1.859 und 2.299 Euro. Das Pflegegeld beträgt 347, 599, 800 und 990 Euro. Pflegegrad 1 erhält unter anderem den Entlastungsbetrag.

Wie hoch ist der Entlastungsbetrag 2026?

Pflegebedürftige aller Pflegegrade in häuslicher Pflege können bis zu 131 Euro monatlich für anerkannte Entlastungsleistungen einsetzen. Nicht jeder beliebige Aufwand kann daraus bezahlt werden.

Welche gesetzlichen Leistungen gibt es im Pflegeheim?

Die Pflegepflichtversicherung zahlt 2026 bei vollstationärer Pflege monatlich 805 Euro in Pflegegrad 2, 1.319 Euro in Pflegegrad 3, 1.855 Euro in Pflegegrad 4 und 2.096 Euro in Pflegegrad 5. Zusätzlich gibt es nach Aufenthaltsdauer gestaffelte Zuschläge zum pflegebedingten Eigenanteil.

Was sind Leistungszuschläge im Pflegeheim?

Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 erhalten abhängig von der Dauer des Heimaufenthalts Zuschläge zum einrichtungseinheitlichen pflegebedingten Eigenanteil. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten werden dadurch nicht vollständig übernommen.

Wie hoch sollte das Pflegetagegeld sein?

Die Höhe sollte sich an erwarteter Versorgungslücke, Wohnort, gewünschter Pflegeform, Einkommen und Vermögen orientieren. Für stationäre Pflege sind häufig höhere Leistungen nötig. Eine pauschale Standardsumme passt nicht zu jeder Lebenssituation.

Soll der Tarif ambulant und stationär gleich leisten?

Das hängt vom Ziel ab. Ein Tarif mit hoher ambulanter Leistung unterstützt die Pflege zu Hause und Angehörige. Eine hohe stationäre Leistung schützt stärker vor Heimkosten. Gute Konzepte ermöglichen eine bedarfsgerechte Staffelung ohne zu große Lücken.

Was bedeutet prozentuale Leistung nach Pflegegrad?

Viele Tarife zahlen in niedrigen Pflegegraden nur einen Anteil des vereinbarten Höchsttagegelds und erst bei Pflegegrad 5 den vollen Betrag. Die Staffel sollte so gestaltet sein, dass bereits Pflegegrad 1 bis 3 sinnvoll abgesichert sind.

Was bedeutet Dynamik?

Eine Dynamik erhöht Beitrag und versicherte Leistung regelmäßig ohne erneute Gesundheitsprüfung. Sie soll Kaufkraftverluste und steigende Pflegekosten ausgleichen. Wichtig sind Höhe, Annahmepflicht, Endalter und Dynamik auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit.

Gibt es eine Leistungsdynamik im Pflegefall?

Einige Tarife erhöhen das Tagegeld auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit. Ohne Leistungsdynamik kann die reale Kaufkraft bei jahrelanger Pflege deutlich sinken.

Was bedeutet Beitragsbefreiung im Pflegefall?

Bei Beitragsbefreiung entfällt der Versicherungsbeitrag ab dem vertraglich festgelegten Pflegegrad. Gute Tarife befreien möglichst bereits bei niedrigen Pflegegraden und zahlen gleichzeitig die vereinbarte Leistung.

Gibt es Wartezeiten?

Ungeförderte Tarife können ohne allgemeine Wartezeit beginnen, sofern der Versicherungsfall nach Vertragsbeginn eintritt. Pflege-Bahr sieht regelmäßig eine Wartezeit von bis zu fünf Jahren vor. Bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit kann sie entfallen.

Was ist eine Karenzzeit?

Eine Karenzzeit ist ein Zeitraum nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit, bevor die Leistung beginnt. Sie ist von einer Wartezeit nach Vertragsabschluss zu unterscheiden. Lange Karenzzeiten können erhebliche Finanzierungslücken verursachen.

Ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich?

Bei ungeförderten Tarifen werden regelmäßig Gesundheitsfragen gestellt. Gefragt wird nach Krank­hei­ten, Behandlungen, Medikamenten, Einschränkungen, Pflegebedürftigkeit oder laufenden Untersuchungen. Die Fragen müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Was ist eine anonyme Risikovoranfrage?

Bei gesundheitlichen Besonderheiten kann vor einem formellen Antrag anonym oder pseudonym bei geeigneten Versicherern angefragt werden. Dadurch lassen sich Normalannahme, Zuschlag oder Ablehnung ver­gleichen, ohne unnötige formelle Anträge zu stellen.

Kann ich mich trotz Vorerkrankung ver­sichern?

Das hängt von Art, Schwe­re und Verlauf der Erkrankung sowie vom Versicherer ab. Möglich sind Normalannahme, Risikozuschlag oder Ablehnung. Pflege-Bahr kann eine Alternative sein, wenn ungeförderte Tarife nicht zugänglich sind.

Was passiert bei falschen Gesundheitsangaben?

Unvollständige oder falsche Angaben können Rücktritt, Kündigung, Vertragsanpassung, Anfechtung oder Leistungsablehnung auslösen. Patientenakten und Leistungsübersichten sollten bei Unsicherheit vor Antragstellung geprüft werden.

Kann der Beitrag steigen?

Ja. Bei nach Art der Kranken­ver­si­che­rung kalkulierten Tarifen können Beiträge unter gesetzlichen Voraussetzungen angepasst werden, wenn sich Rechnungsgrundlagen dauerhaft verändern. Ein niedriger Anfangsbeitrag garantiert keine langfristige Beitragsstabilität.

Ist die Pfle­ge­ren­te beitragsstabiler?

Pfle­ge­ren­ten werden anders kalkuliert als Pflegetagegeldtarife und können stärkere Garantien besitzen. Dafür sind sie häufig teurer und weniger flexibel. Garantierte und nicht garantierte Leistungen müssen getrennt betrachtet werden.

Was passiert, wenn ich den Beitrag später nicht mehr zahlen kann?

Je nach Tarif können Leistung und Beitrag reduziert, Dynamiken ausgesetzt oder der Vertrag gekündigt werden. Eine Kündigung kann bereits aufgebaute Vorteile vernichten. Deshalb sollte der Beitrag langfristig tragbar gewählt werden.

Kann ich die Leistung später erhöhen?

Eine Erhöhung ist häufig nur mit erneuter Gesundheitsprüfung möglich. Gute Tarife bieten Nachversicherungsoptionen bei Ereignissen wie Heirat, Geburt, Immobilienkauf oder Einkommenssteigerung.

Gilt die Pflegezusatzversicherung im Ausland?

Viele Tarife leisten innerhalb Europas oder weltweit, wenn ein anerkannter Pflegegrad oder eine gleichwertige Feststellung vorliegt. Dauerhafter Auslandswohnsitz, Begutachtung und Auszahlung können besonderen Regeln unterliegen.

Wie wird der Leistungsfall nachgewiesen?

Häufig genügt der Bescheid der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung. Manche Tarife führen eine eigene Prüfung durch. Gute Bedingungen knüpfen transparent an den festgestellten Pflegegrad an.

Muss ich Rechnungen einreichen?

Beim Pflegetagegeld und bei der Pfle­ge­ren­te grundsätzlich nicht, weil die Leistung frei verfügbar ist. Bei einer Pflegekostenversicherung müssen tatsächliche Kosten regelmäßig nachgewiesen werden.

Kann das Tagegeld frei verwendet werden?

Ja. Es kann für Angehörige, Haushaltshilfe, private Betreuung, Umbauten, Zuzahlungen, Verdienstausfall oder zusätzliche Pflege eingesetzt werden. Diese Freiheit ist ein wesentlicher Vorteil des Pflegetagegelds.

Ist häusliche Pflege durch Angehörige versichert?

Ja, wenn der Tarif bei ambulantem Pflegegrad leistet. Ein professioneller Pflegedienst muss bei einem reinen Pflegetagegeldtarif regelmäßig nicht nachgewiesen werden.

Brauchen Ehepartner jeweils einen eigenen Vertrag?

Ja. Pflegebedürftigkeit ist ein individuelles Risiko. Jeder Partner benötigt einen eigenen Vertrag und eine eigene Gesundheitsprüfung.

Ist eine Pflegezusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

Pflegebedürftigkeit kann auch Kinder treffen. Beiträge sind in jungen Jahren häufig niedrig, zugleich besteht ein langer Versicherungszeitraum. Wichtig sind leistungsstarke Bedingungen, Dynamik und eine langfristig tragfähige Gestaltung.

Wann sollte man eine Pflegezusatzversicherung abschließen?

Je jünger und gesünder die Person, desto leichter ist meist die Annahme und desto niedriger der Anfangsbeitrag. Der Abschluss sollte dennoch erst nach einer realistischen Budget- und Bedarfsplanung erfolgen.

Ist Immobilienvermögen ein Ersatz für Pflegevorsorge?

Immobilien können zur Finanzierung beitragen, sind aber nicht jederzeit liquide und können selbst bewohnt sein. Eine Pflegezusatzversicherung kann verhindern, dass Vermögen unter Zeitdruck eingesetzt werden muss.

Müssen Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern zahlen?

Unterhaltsansprüche können grundsätzlich bestehen. Seit 2020 werden Kinder bei Hilfe zur Pflege regelmäßig erst ab einem jährlichen Gesamteinkommen von mehr als 100.000 Euro herangezogen. Vermögen und andere familienrechtliche Besonderheiten sind gesondert zu prüfen.

Was ist Hilfe zur Pflege?

Wenn Einkommen, Vermögen und Leistungen der Pflege­ver­si­che­rung nicht ausreichen, kann unter gesetzlichen Voraussetzungen Sozialhilfe in Form der Hilfe zur Pflege beantragt werden. Dabei wird die finanzielle Bedürftigkeit geprüft.

Ist eine Pflegezusatzversicherung steuerlich absetzbar?

Beiträge können im Rahmen der steuerlichen Regeln zu Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt werden. Ob sich tatsächlich ein zusätzlicher Steuervorteil ergibt, hängt von der persönlichen Situation ab und sollte steuerlich geprüft werden.

Welche Pflegezusatzversicherung ist die beste?

Eine pauschal beste Lösung gibt es nicht. Entscheidend sind Leistung in allen Pflegegraden, ambulante und stationäre Staffel, Dynamik, Beitragsbefreiung, Wartezeit, Gesundheitsprüfung, Nachversicherungsoptionen und langfristige Bezahlbarkeit.

Welche Unterlagen benötigt Hans Kurtzweg für die Beratung?

Benötigt werden Alter, Beruf, Familienstand, gewünschte Absicherung, bestehende Pflegevorsorge, Budget und Gesundheitsverlauf. Bei Vorerkrankungen können Patientenakten, Leistungsübersichten und Befundberichte erforderlich sein.

Berät Hans Kurtzweg nur in Trebbin?

Nein. Hans Kurtzweg berät in Trebbin, Teltow-Fläming, Brandenburg, Berlin und digital bundesweit. Gesundheitsunterlagen sollten nur über abgestimmte sichere Übermittlungswege versandt werden.

So läuft die Beratung ab

  1. Versorgungslücke ermitteln: Zuhause, Heim, Einkommen und Vermögen.
  2. Leistung festlegen: Beträge je Pflegegrad.
  3. Gesundheit vorbereiten: Unterlagen und Voranfragen.
  1. Tarife ver­gleichen: Dynamik, Befreiung, Wartezeit und Beitrag.
  2. Langfristig planen: Bezahlbarkeit und Nachversicherung.
  3. Antrag begleiten: vollständig und kontrolliert.

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Ich prüfe Versorgungslücke, Pflegegrade, Dynamik, Beitragsbefreiung und langfristige Bezahlbarkeit.

Wichtiger Hinweis

Diese Seite bietet allgemeine Orientierung und ersetzt keine individuelle Versicherungs-, Pflege-, Steuer- oder Rechtsberatung. Maßgeblich sind Antrag, Versicherungsschein, Bedingungen und Leistungsentscheidung.

Öffentliche Quellen und Grundlagen