Rechtsanwälte und Notare versichern: Haftung und Kanzlei schützen.
Beratung, Fristen, Beurkundungen, Treuhandprozesse und vertrauliche Daten tragen besondere Verantwortung. Ich prüfe, ob Berufshaftpflicht und Kanzleischutz zu Tätigkeiten, Rechtsform und Mandatsstruktur passen.
Für Einzelkanzleien, Berufsausübungsgesellschaften und Notariate.

Meine Arbeitsweise kennenlernen
Berufshaftung richtig zuordnen
Mandate, Rechtsgebiete, Berufsträger, Rechtsform und notariellen Tätigkeitsumfang vollständig erfassen.
Kanzlei und Daten schützen
IT, Akten, Kanzleieinrichtung, Cyberrisiken und Betriebsunterbrechung abstimmen.
Ausfall tragbar machen
Fixkosten, Wiederanlauf, Ausweichbetrieb und technische Abhängigkeiten mitdenken.
Diese Versicherungsbereiche gehören auf die Prüfliste.
Betriebs- und Berufshaftpflicht
Prüft Ansprüche, erfüllt berechtigte Forderungen im versicherten Umfang und wehrt unberechtigte oder überhöhte Ansprüche ab.
Kanzleiinhalt und Elektronik
IT, Server, Scanner, Signaturtechnik, Möbel, Akten und weitere Kanzleiwerte erfassen.
Cyber und digitale Kanzlei
Mandatsdaten, beA, Cloudsysteme, Fernzugriffe, Backups und Wiederanlauf passend absichern.
Cyberversicherung
Kann bei Datenpannen, Angriffen und Systemausfällen Forensik, Wiederherstellung und Krisenhilfe verbinden.
Betriebsunterbrechung
Ertragsausfall nach versicherten Sach- oder Cyberereignissen mit ausreichender Haftzeit planen.
Vertrauen und Recht
Vertrauensschäden, Treuhandprozesse, Strafrechtsschutz und arbeitsrechtliche Risiken abstimmen.
Mandatsarbeit, Fristen und notarielle Amtspflichten entscheiden über den Haftpflichtschutz.
Fristversäumnisse, Beratungsfehler, fehlerhafte Vertragsgestaltung oder notarielle Pflichtverletzungen können hohe Vermögensschäden auslösen. Tätigkeiten und Mandatsstruktur müssen klar beschrieben sein.
Auch Spezialisierungen, Auslandsbezug, Steuer- oder Insolvenzrecht, Inkasso, Treuhandgelder, Mediations- und Nebentätigkeiten gehören in die Risikoprüfung.
Oft unterschätzt
Fristen, hohe Streitwerte, wissentliche Pflichtverletzungen, Auslandsbezug, Social Engineering und unklare Nachhaftung.
Haftpflicht hat zwei Aufgaben
Berechtigte Forderungen erfüllen und unberechtigte oder überhöhte Forderungen abwehren.
Kanzlei, IT und Betriebsfähigkeit prägen den Versicherungsbedarf.
Kanzleisoftware, beA, Dokumente, Fristenkalender und sichere Kommunikation sind geschäftskritisch. Sach- oder Cyberereignisse können die Mandatsarbeit stoppen.
Kanzlei- und IT-Werte
Einrichtung, IT, Aktenwiederherstellung, Mehrkosten und Ausweichbetrieb realistisch erfassen.
Ausfallfolgen
Ersatztechnik, Notbetrieb, Wiederbeschaffung, Fixkosten und entgangenen Ertrag mitdenken.
Diese acht Punkte prüfen wir.
- TätigkeitsprofilRechtsgebiete, Mandatsarten, Notariat, Nebentätigkeiten und Auslandsbezug.
- StandorteKanzleistandorte, Zweigstellen, Homeoffice, Archive und Mietverhältnisse.
- Kanzlei- und IT-WerteStreitwerte, Umsatz, Mandatsgrößen, Treuhandvolumen und besondere Haftungsspitzen.
- EinrichtungServer, Arbeitsplätze, Scanner, Signaturtechnik, Kanzleisoftware und Sicherungstechnik.
- Fristen und ProzesseVier-Augen-Prinzip, Zuständigkeiten, Vertretung, Vollmachten und Qualitätskontrolle.
- Treuhand und ZahlungswegeAnderkonten, Freigaben, Rückrufkontrollen, Identitätsprüfung und Social Engineering.
- DigitalesMandatsdaten, beA, Cloudsysteme, Berechtigungen, Verschlüsselung und Datensicherung.
- AusfallFixkosten, Saison, Haftzeit, Ersatzlösungen und Wiederbeschaffung.
In vier Schritten zum passenden Schutz.
- 1
Betrieb verstehen
Tätigkeiten, Rechtsform, Berufsträger, Standorte, Streitwerte, Prozesse und IT erfassen.
- 2
Risiken ordnen
Berufshaftung, Vertrauensschäden, Cyber, Inhalt, Ausfall und Rechtsschutz priorisieren.
- 3
Bedingungen vergleichen
Summen, Gefahren, Ausschlüsse, Haftzeiten und Selbstbeteiligung bewerten.
- 4
Änderungen begleiten
Neue Berufsträger, Rechtsgebiete, Rechtsform, Standorte, Mandatsgrößen und IT aktuell halten.
Das sagen meine Kunden
Lies veröffentlichte Erfahrungen mit meiner Beratung.
Schutz, der mit dem Betrieb arbeitet.
Ich übersetze Tätigkeiten und Betriebsabläufe in eine verständliche Versicherungsprüfung.
FAQ zu Versicherungen für Rechtsanwälte und Notare
Ist eine Berufshaftpflicht für Rechtsanwälte vorgeschrieben?
Ja. § 51 BRAO verpflichtet Rechtsanwälte, eine Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden abzuschließen und während der Zulassung aufrechtzuerhalten. Für Berufsausübungsgesellschaften und Notare gelten eigene Vorgaben, die gesondert geprüft werden müssen.
Welche Mindestversicherungssumme gilt für Rechtsanwälte?
§ 51 BRAO nennt für den einzelnen Rechtsanwalt grundsätzlich 250.000 Euro je Versicherungsfall; die Jahreshöchstleistung kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen begrenzt werden. Für bestimmte Gesellschaftsformen gelten abweichende und teils höhere Anforderungen. Entscheidend sind Rechtsform und tatsächliches Risiko.
Was leistet die Berufshaftpflichtversicherung?
Sie prüft Schadenersatzforderungen, erfüllt berechtigte Forderungen im Rahmen der versicherten Leistungen und wehrt unberechtigte oder überhöhte Forderungen ab. Tätigkeiten, Berufsträger, Rechtsform, Ausschlüsse und Versicherungssummen müssen korrekt erfasst sein.
Welche Fehler können versichert sein?
Je nach Vertrag können etwa Fristversäumnisse, Beratungs-, Form-, Dokumentations- oder Vertragsgestaltungsfehler versichert sein. Wissentliche Pflichtverletzungen und weitere gesetzlich zulässige Ausschlüsse sind besonders zu beachten.
Braucht eine Berufsausübungsgesellschaft einen eigenen Vertrag?
Berufsausübungsgesellschaften unterliegen eigenen berufsrechtlichen Anforderungen. Gesellschaft, Rechtsform, Gesellschafter, angestellte Berufsträger und persönliche Verträge müssen lückenlos aufeinander abgestimmt werden.
Was ist bei einem Notariat zusätzlich wichtig?
Notarielle Amtspflichten, Beurkundungen, Register- und Vollmachtsfragen, Verwahrung, Treuhand- und Anderkontenprozesse benötigen eine gesonderte Risiko- und Pflichtversicherungsprüfung. Die Vorgaben dürfen nicht pauschal mit dem anwaltlichen Schutz gleichgesetzt werden.
Warum können höhere Versicherungssummen sinnvoll sein?
Gesetzliche Mindestwerte bilden nicht automatisch den tatsächlichen Bedarf ab. Hohe Streitwerte, M&A, Bau-, Steuer-, Insolvenz- oder Gesellschaftsrecht, Großmandate und Treuhandvolumen können deutlich höhere Haftungsspitzen erzeugen.
Was deckt eine Cyberversicherung für Kanzleien ab?
Je nach Vertrag können IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Krisenhilfe, Benachrichtigung, Datenschutzhaftung und Betriebsunterbrechung versichert sein. Technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen bleiben notwendig.
Sind Social Engineering und Fehlüberweisungen versichert?
Nicht automatisch. Vertrauensschaden- und Cyberbedingungen müssen Manipulation, Identitätsbetrug, Zahlungsanweisungen, Treuhandgelder und Handlungen von Mitarbeitenden ausdrücklich erfassen. Freigabe- und Rückrufprozesse bleiben entscheidend.
Wie wirken Kanzleiumwandlung oder Aufnahme neuer Partner?
Rechtsformwechsel, Zusammenschlüsse, Ausscheiden oder Eintritt von Berufsträgern können Versicherungsnehmer, Pflichtversicherung, Rückwärts- und Nachhaftung verändern. Die Umstellung sollte vor dem Wirksamwerden geprüft werden.
Welche Angaben braucht ein belastbarer Vergleich?
Benötigt werden Rechtsform, Berufsträger, Rechtsgebiete, Umsätze, Höchststreitwerte, Auslandsbezug, Treuhandvolumen, Vorschäden, Standorte, IT-Struktur und bestehende Verträge. Bei Notaren kommt der konkrete Amtstätigkeitsumfang hinzu.
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Passt der Schutz zu Deiner heutigen Kanzlei oder Deinem Notariat?
Wir prüfen bestehende Verträge oder planen den Schutz für neue Berufsträger, Rechtsgebiete, Rechtsformen, Standorte und digitale Prozesse.
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