Existenz sichern
Krankenversicherung klären, Haftungsrisiken absichern und Deine Arbeitskraft als wichtigste Einnahmequelle schützen.
Orientiert an DIN 77230:2026-03
Erst das absichern, was Dich finanziell aus der Bahn werfen könnte. Dann Rücklagen bilden, Vorsorge ordnen und Vermögen aufbauen. Klar priorisiert, ohne Produktchaos und passend zu Deinem Leben.

Deine Reihenfolge
Die Reihenfolge folgt dem Grundgedanken der DIN 77230: relevante Risiken und finanzielle Themen erfassen, priorisieren und anhand Deiner tatsächlichen Situation vergleichen.
Krankenversicherung klären, Haftungsrisiken absichern und Deine Arbeitskraft als wichtigste Einnahmequelle schützen.
Einnahmen und Ausgaben kennen, teure Schulden angehen und eine jederzeit verfügbare Reserve aufbauen.
Gesetzliche, betriebliche und private Ansprüche einordnen. Lücken, Flexibilität und langfristige Kosten prüfen.
Ziele, Laufzeit, Verfügbarkeit und Risiko festlegen. Erst dann passende Spar- und Anlagewege auswählen.
Was ist wann dran?
Ein Tarif ist nicht automatisch sinnvoll, nur weil er günstig ist. Entscheidend sind Schadenhöhe, Wahrscheinlichkeit, vorhandener Schutz und Deine finanzielle Tragfähigkeit.
Dein Leben verändert den Bedarf
Nicht Dein Alter allein entscheidet. Ausbildung, Beruf, Gesundheit, Wohnung, Mobilität, Partnerschaft und finanzielle Verpflichtungen verändern die Prioritäten.
Prüfe Haftpflicht, Auslandsreisen, erste Fahrzeuge und ob ein früher Arbeitskraftschutz möglich und sinnvoll ist.
Berufsstatus, Arbeitskraft, Krankenversicherung und Elternverträge prüfen. Budget und Rücklage von Anfang an trennen.
Krankenversicherungsstatus, Nebenjob, Auslandssemester, Haftpflicht und langfristige Berufspläne gemeinsam betrachten.
Nettoeinkommen, betriebliche Leistungen, Arbeitskraftschutz, Reserve und erste Vorsorgeziele sinnvoll aufeinander abstimmen.
Hausratwert, Schlüssel, Fahrrad, Technik, Mietrecht und laufende Fixkosten werden erstmals Deine eigene Verantwortung.
Verträge zusammenführen, Begünstigungen prüfen und bei gemeinsamen Krediten oder Kindern den Todesfallschutz einordnen.
Ganzheitlich statt einzeln
Die aktuelle DIN betrachtet Finanzthemen in zusammenhängenden Clustern. So wird sichtbar, wo ein einzelner Vertrag allein nicht weiterhilft.
Krankenversicherung, Einkommensfolgen bei Arbeitsunfähigkeit und langfristige Pflegekosten.
Schäden gegenüber Dritten, Abwehr unberechtigter Ansprüche und Kosten ausgewählter Rechtsstreitigkeiten.
Einkommen bei Krankheit, Unfall, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit und passende Alternativen.
Finanzielle Folgen bei Tod, Betreuung, Ausbildung und gegenseitigen Verpflichtungen.
Monatlicher Spielraum, Reserve, Schulden, Vermögen und kurzfristige Zahlungsverpflichtungen.
Gesetzliche, betriebliche und private Ansprüche sowie die voraussichtliche Versorgungslücke.
Hausrat, Immobilie, Naturgefahren, Finanzierung und Instandhaltung nach tatsächlichem Bedarf.
Auto, Zweirad, E-Scooter, Fahrrad, Auslandsreisen und besondere Haftungsrisiken.
Ziele, Zeithorizont, Schwankungen, Kosten, Verfügbarkeit und regelmäßige Anpassung.
Geldfluss verstehen
Es gibt keine Prozentregel, die für alle passt. Eine gute Planung ordnet Dein verfügbares Geld in der richtigen Reihenfolge.
Dein Sparbetrag muss auch dann tragfähig sein, wenn das Leben nicht nach Plan läuft. Deshalb werden zunächst sichere Einnahmen, notwendige Ausgaben, unregelmäßige Kosten und bestehende Verpflichtungen erfasst.
Danach entscheidest Du, welcher Betrag dauerhaft für Vorsorge und Vermögensaufbau verfügbar ist. Mit dem Ersparnisrechner kannst Du erste Auswirkungen verschiedener Beträge sichtbar machen.
In 15 Minuten vorbereitet
Keine perfekten Ordner, keine komplizierte Vorbereitung. Ein realistischer Überblick reicht für den Start.
Direkt vertiefen
Die wichtigsten Themen der Roadmap findest Du hier ausführlicher erklärt.
Häufige Fragen
Klare Antworten zu DIN 77230, Elternverträgen, Arbeitskraft, Rücklage, Schulden, erster Wohnung, Vorsorge und Vermögensaufbau.
Zuerst geht es um Risiken, die Du aus eigener Kraft kaum bezahlen könntest. Dazu zählen ein geklärter Krankenversicherungsschutz, eine leistungsstarke Privathaftpflicht und die Absicherung Deiner Arbeitskraft. Was darüber hinaus sinnvoll ist, hängt von Wohnung, Mobilität, Familie, Vermögen und Deinen Plänen ab. Mit dem Bedarfscheck bekommst Du eine erste persönliche Einordnung.
Die korrekte Bezeichnung lautet DIN 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“. Die aktuelle Ausgabe ist DIN 77230:2026-03. Sie strukturiert die Analyse von Absicherung, Vorsorge und Vermögensplanung. Diese Webseite orientiert sich an diesem Grundgedanken, ist aber allein noch keine vollständige Basis-Finanzanalyse.
Weil ein großer Haftpflichtschaden, längerer Einkommensausfall oder ungeplante Ausgaben einen Sparplan schnell überfordern können. Erst werden existenzielle Risiken, laufende Zahlungsfähigkeit und teure Schulden betrachtet. Danach lassen sich Altersvorsorge und Vermögensaufbau belastbarer planen.
Das kann während Schule, erster Ausbildung oder erstem Studium der Fall sein, hängt aber vom Vertrag und Deiner Lebenssituation ab. Jobwechsel, zweite Ausbildung, Heirat, eigener Haushalt oder längere Unterbrechungen können den Schutz verändern. Prüfe das vor dem Auszug und nicht erst nach einem Schaden. Mehr zur Privathaftpflicht.
Ein früher Abschluss kann vorteilhaft sein, weil Alter, Gesundheitszustand und aktuelle Tätigkeit die Annahme und den Beitrag beeinflussen. Entscheidend sind passende Bedingungen, eine ausreichende Rente, Laufzeit, Dynamik und Erhöhungsmöglichkeiten. Eine pauschale Online-Auswahl reicht dafür nicht. Mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Je nach Gesundheit, Beruf und Budget können andere Lösungen einen Teil des Risikos auffangen. Eine Grundfähigkeitsversicherung leistet zum Beispiel bei vertraglich definiertem Verlust bestimmter Fähigkeiten und folgt einem anderen Leistungsprinzip. Sie ist kein automatischer gleichwertiger Ersatz und muss individuell eingeordnet werden.
Die passende Höhe hängt von sicheren Einnahmen, Fixkosten, Auto, Wohnung, Selbstbeteiligungen und familiärer Unterstützung ab. Wichtig ist, die Reserve kurzfristig verfügbar und getrennt vom langfristigen Vermögensaufbau zu halten. Der konkrete Zielwert entsteht aus Deiner Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, nicht aus einer universellen Zahl aus sozialen Medien.
Teure Dispositions- und Konsumentenkredite haben meist Vorrang, weil ihre sicheren Kosten häufig höher sind als eine unsichere Anlagerendite. Bei Studienkredit, BAföG, Immobilienfinanzierung oder sehr günstigen Darlehen ist die Abwägung differenzierter. Liquidität, Zins, Laufzeit und Risiko gehören gemeinsam betrachtet.
Früh anfangen kann durch die lange Laufzeit helfen, aber ein Vertrag muss zu Einkommen, Flexibilität und Lebensplanung passen. Zuerst sollten existenzielle Risiken und Liquidität geordnet sein. Danach werden gesetzliche Ansprüche, betriebliche Möglichkeiten und private Lösungen verglichen. Einen Überblick bietet die Seite Rentenversicherung.
Nein. Anlageform, Kosten, Risiko, Laufzeit, Verfügbarkeit und steuerliche Behandlung müssen zum Ziel passen. Diese Versicherungsseite gibt eine Reihenfolge und Orientierung, aber keine individuelle Anlageempfehlung. Für kurzfristige Rücklagen sind schwankende Anlagen in der Regel anders zu bewerten als für langfristige Ziele.
Das hängt vom Wert Deines Hausrats und davon ab, ob Du einen größeren Schaden selbst ersetzen könntest. Versichert werden können beispielsweise Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl und Sturm nach den vereinbarten Bedingungen. Fahrräder, E-Bikes und Elementargefahren brauchen besondere Aufmerksamkeit. Mehr zur Hausratversicherung.
Sie kann je nach Lebenssituation bei Streit im Beruf, Verkehr, Mietverhältnis oder privaten Bereich helfen. Wichtig sind versicherte Lebensbereiche, Wartezeiten, Ausschlüsse, Selbstbeteiligung und der Beginn des Konflikts. Ein bereits laufender Streit lässt sich normalerweise nicht nachträglich versichern. Mehr zur Rechtsschutzversicherung.
Neue Adresse, Beruf, Einkommen, Haushalt, Fahrleistung und mitversicherte Personen sollten geprüft werden. Bei finanziell abhängigen Partnern, Kindern oder Krediten kann zusätzlich eine Risikolebensversicherung wichtig werden. Mit dem Versicherungs-Check lassen sich bestehende Verträge neu zur Lebenssituation zuordnen.
Du bringst einen Überblick über Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen, Schulden, vorhandene Verträge und Deine nächsten Ziele mit. Daraus werden relevante Themen und Lücken priorisiert. Über die Kunden-App kannst Du Unterlagen digital bereitstellen; anschließend kannst Du direkt einen Termin vereinbaren.
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Starte mit Deinem aktuellen Leben: Was verdienst Du, was brauchst Du, was ist schon abgesichert und welches Risiko wäre allein zu groß? Den Rest sortieren wir gemeinsam.