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Unfall­ver­si­che­rung
Private Unfall­ver­si­che­rung Trebbin & bundesweit | Hans Kurtzweg
Private Unfall­ver­si­che­rung · Trebbin · Brandenburg · bundesweit

Private Unfall­ver­si­che­rung: Invaliditätsleistung richtig bemessen

Eine gute Unfall­ver­si­che­rung muss vor allem bei dauerhaften Unfallfolgen ausreichend leisten. Entscheidend sind Invaliditätsgrundsumme, Progression, Gliedertaxe, Mitwirkungsregelung, Fristen, ein erweiterter Unfallbegriff und passende Hilfeleistungen.

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Kapital, Rente und Hilfe

InvaliditätProgressionAssistance

Das Wichtigste in Kürze

Die private Unfall­ver­si­che­rung leistet bei versicherten Unfallfolgen – nicht allgemein bei Krankheit oder Berufsunfähigkeit. Kernleistung ist meist eine einmalige Kapitalzahlung. Ihre Höhe hängt von Invaliditätsgrundsumme, Invaliditätsgrad, Gliedertaxe und Progression ab. Besonders wichtig sind die Fristen für ärztliche Feststellung und Geltendmachung sowie mögliche Kürzungen bei mitwirkenden Krank­hei­ten oder Gebrechen.

Hans Kurtzweg

Fachlich geprüft von Hans Kurtzweg

Unabhängiger Ver­sicherungs­makler mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung. Beratung in Trebbin, Teltow-Fläming, Brandenburg, Berlin und bundesweit.

Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2026

Wann liegt ein versicherter Unfall vor?

Die klassische Definition verlangt ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, durch das die versicherte Person unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Plötzlich

Das Ereignis tritt innerhalb kurzer Zeit unerwartet ein.

Von außen

Eine äußere Einwirkung verursacht die Gesundheitsschädigung.

Unfreiwillig

Die Schädigung wurde nicht bewusst herbeigeführt.

Gute Tarife erweitern den Unfallbegriff um Eigenbewegungen, Kraftanstrengungen, bestimmte Bewusstseinsstörungen, Infektionen oder Zeckenstiche.

Unfall­ver­si­che­rung, BU und gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung

Private Unfall­ver­si­che­rung

Leistet bei versicherten Unfällen und deren dauerhaften Folgen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Kann bei Krankheit und Unfall leisten, wenn der konkrete Beruf nicht mehr ausreichend ausgeübt werden kann.

Die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung schützt insbesondere bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie anerkannten Berufskrankheiten. Freizeitunfälle sind grundsätzlich nicht erfasst.

Mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Invaliditätsleistung ist der Kern

Bleibt eine dauerhafte Beeinträchtigung zurück, wird der Invaliditätsgrad festgestellt. Daraus ergibt sich die Kapitalleistung.

Ohne Progression: Invaliditätsgrundsumme × Invaliditätsgrad. Mit Progression steigt die Leistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional.
  • Wohnungs- und Fahrzeugumbau
  • Hilfsmittel und Therapien
  • Haushaltshilfe und Betreuung
  • Mobilität und zusätzliche Pflege
  • Ausgleich finanzieller Lücken

Die wichtigsten Tarifmerkmale

MerkmalPrüfung
GrundsummeAusreichend hoch auch bei mittleren Invaliditätsgraden.
GliedertaxeProzentsätze für Körperteile und Sinnesorgane ver­gleichen.
ProgressionVerlauf, Höchstleistung und Zusammenspiel mit der Grundsumme.
MitwirkungSchwelle für Kürzungen wegen Krank­hei­ten und Gebrechen.
FristenEintritt, ärztliche Feststellung und Geltendmachung.
AssistanceHaushalt, Fahrdienste, Pflege, Hausnotruf und Reha.

Wichtige Erweiterungen

  • Eigenbewegungen und erhöhte Kraftanstrengung
  • Unfälle infolge Herzinfarkt, Schlaganfall oder Kreislaufstörung
  • Bewusstseinsstörungen durch Medikamente oder Übermüdung
  • Infektionen und Zeckenstiche
  • Vergiftungen, Gase, Ertrinken, Ersticken, Erfrieren und Hitzeschäden
  • Bergungs-, Rettungs- und Transportkosten
  • kosmetische Operationen und Reha-Leistungen

Mitwirkung von Krank­hei­ten und Gebrechen

Bestehende Krank­hei­ten können die Unfallfolgen verstärken. Je nach Tarif wird ab einem bestimmten Mitwirkungsanteil gekürzt. Gerade bei älteren Versicherten ist diese Klausel besonders wichtig.

Fristen unbedingt einhalten

  1. Invalidität muss rechtzeitig eingetreten sein.
  2. Sie muss rechtzeitig ärztlich festgestellt werden.
  3. Sie muss rechtzeitig beim Versicherer geltend gemacht werden.

Unfallschaden online melden

Kinder und Senioren

Kinder

Eine reine Unfall­ver­si­che­rung schützt nur bei Unfallfolgen. Kinderinvaliditätsschutz kann auch dauerhafte Beeinträchtigungen durch Krankheit erfassen.

Senioren

Assistance, Haushaltshilfe, Pflegeorganisation und Hausnotruf können besonders wichtig sein. Altersbedingte Leistungskürzungen sind zu prüfen.

Häufige Schwächen älterer Verträge

  • zu niedrige Grundsumme
  • schwache Gliedertaxe
  • frühe Kürzung wegen Mitwirkung
  • fehlende Eigenbewegungen
  • kurze Fristen
  • enge Bewusstseins- und Infektionsklauseln
  • Unfallrente wird mit BU verwechselt
  • viele kleine Extras statt starker Invaliditätsleistung

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine private Unfall­ver­si­che­rung?

Sie zahlt die vereinbarten Leistungen, wenn eine versicherte Person durch einen versicherten Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung oder eine andere vertraglich definierte Unfallfolge erleidet. Kernleistung ist meist eine einmalige Invaliditätsleistung.

Wann liegt ein Unfall vor?

Nach der klassischen Definition liegt ein Unfall vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Gute Tarife erweitern diese Definition.

Was bedeutet Invalidität?

Invalidität ist eine dauerhafte unfallbedingte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit. Maßgeblich sind die vertragliche Definition, die medizinische Feststellung und der Unfallzusammenhang.

Was ist die Invaliditätsgrundsumme?

Sie ist der Ausgangsbetrag für die Berechnung der Invaliditätsleistung. Ohne Progression ergibt sich die Leistung grundsätzlich aus Grundsumme mal Invaliditätsgrad.

Was ist die Gliedertaxe?

Die Gliedertaxe ordnet dem vollständigen Verlust oder der vollständigen Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperteile und Sinnesorgane feste Invaliditätsgrade zu.

Was bedeutet Progression?

Die Progression erhöht die Leistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional. Sie wirkt nicht bei jedem Schaden in voller Höhe, sondern nach der vertraglichen Staffel.

Welche Progression ist sinnvoll?

Das hängt von Grundsumme, gewünschter Höchstleistung, Beitrag und Absicherungsziel ab. Eine hohe Progression ersetzt keine ausreichend hohe Grundsumme.

Was ist eine Mehrleistung?

Eine Mehrleistung erhöht die Entschädigung ab einem vertraglich festgelegten Invaliditätsgrad zusätzlich. Schwelle und Berechnung unterscheiden sich nach Tarif.

Was ist eine Unfallrente?

Sie wird ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad monatlich gezahlt. Sie ist kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil sie grundsätzlich nur bei Unfallfolgen leistet.

Ersetzt die Unfall­ver­si­che­rung eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nein. Eine BU kann bei Krankheit und Unfall leisten, wenn der konkrete Beruf nicht mehr ausreichend ausgeübt werden kann. Die Unfall­ver­si­che­rung knüpft an einen versicherten Unfall und dessen dauerhafte Folgen an.

Was ist der Unterschied zur gesetzlichen Unfall­ver­si­che­rung?

Die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung schützt insbesondere bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie anerkannten Berufskrankheiten. Die private Unfall­ver­si­che­rung kann rund um die Uhr und weltweit gelten.

Gilt die private Unfall­ver­si­che­rung weltweit?

Viele Tarife bieten weltweiten Schutz. Einschränkungen können bei dauerhaftem Auslandsaufenthalt, Kriegsereignissen, Luftfahrt, Motorsport oder professionellem Sport bestehen.

Sind Sportunfälle versichert?

Freizeit- und Breitensport ist häufig versichert. Professioneller Sport, Rennen und besondere Risikosportarten können ausgeschlossen oder anzeigepflichtig sein.

Sind Kampfsportunfälle versichert?

Freizeitmäßig betriebener Kampfsport kann mitversichert sein. Wettkämpfe, bezahlter Sport und besondere Risikokonstellationen müssen tariflich geprüft werden.

Was sind Eigenbewegungen?

Eigenbewegungen sind Verletzungen ohne klassisches äußeres Ereignis, etwa Umknicken oder Verdrehen. Leistungsstarke Tarife können sie ausdrücklich einschließen.

Was ist erhöhte Kraftanstrengung?

Dazu zählen bestimmte Verletzungen durch Heben, Ziehen, Schieben oder Abfangen. Welche Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke erfasst sind, richtet sich nach dem Vertrag.

Sind Unfälle infolge Herzinfarkt oder Schlaganfall versichert?

Herzinfarkt und Schlaganfall sind Krank­hei­ten. Einige Tarife ver­sichern jedoch den dadurch ausgelösten Unfall, zum Beispiel einen Sturz.

Sind Bewusstseinsstörungen versichert?

In Basistarifen häufig nur eingeschränkt. Gute Tarife können Ursachen wie Kreislaufstörung, Medikamente, Übermüdung oder epileptische Anfälle teilweise einschließen.

Was gilt bei Alkohol?

Alkohol kann je nach Ursache, Promillewert, Verkehrsbezug und Tarif zum Ausschluss oder zur Kürzung führen. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich.

Sind Zeckenstiche und Infektionen versichert?

Einige Tarife stellen Zeckenstiche und bestimmte Infektionen einem Unfall gleich. Diagnose, Fristen und Kausalitätsnachweis sind entscheidend.

Sind Vergiftungen versichert?

Vergiftungen können je nach Tarif eingeschlossen sein. Alkohol, Drogen, Nahrungsmittel und vorsätzliche Einnahme sind häufig ausgeschlossen oder begrenzt.

Was bedeutet Mitwirkung von Krank­hei­ten und Gebrechen?

Haben Krank­hei­ten oder Gebrechen an der Unfallfolge mitgewirkt, kann die Leistung gekürzt werden. Entscheidend ist der vertragliche Schwellenwert.

Was ist ein Mitwirkungsanteil?

Er beschreibt, in welchem Umfang eine vorbestehende Krankheit oder ein Gebrechen zur Unfallfolge beigetragen hat. Oberhalb der vereinbarten Schwelle kann anteilig gekürzt werden.

Welche Fristen gelten für die Invaliditätsleistung?

Die Invalidität muss innerhalb vertraglicher Fristen eingetreten, ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht werden. Diese Fristen unterscheiden sich nach Tarif.

Warum ist die ärztliche Invaliditätsfeststellung wichtig?

Eine bloße Krankmeldung reicht regelmäßig nicht. Die dauerhafte unfallbedingte Funktionsbeeinträchtigung muss fristgerecht medizinisch dokumentiert werden.

Kann der Invaliditätsgrad später neu bemessen werden?

Ja, innerhalb gesetzlicher und vertraglicher Fristen können Versicherungsnehmer und Versicherer eine Neubemessung verlangen.

Was ist eine Todesfallleistung?

Sie wird gezahlt, wenn die versicherte Person innerhalb der vereinbarten Frist an den Folgen des Unfalls stirbt.

Was ist eine Übergangsleistung?

Sie kann bei einer über längere Zeit erheblichen Beeinträchtigung gezahlt werden, obwohl die endgültige Invalidität noch nicht feststeht.

Was ist eine Sofortleistung?

Sie zahlt bei genau definierten schweren Verletzungen einen festen Betrag. Die Verletzungsliste ist tarifabhängig und abschließend.

Was ist Unfall-Krankenhaustagegeld?

Es zahlt für unfallbedingte vollstationäre Behandlungstage einen vereinbarten Betrag, meist zeitlich begrenzt.

Was ist Genesungsgeld?

Es kann nach einem unfallbedingten Krankenhausaufenthalt für eine begrenzte Zeit gezahlt werden. Gegenüber der Invaliditätsleistung ist es meist nachrangig.

Welche Assistance-Leistungen gibt es?

Möglich sind Haushaltshilfe, Menüservice, Fahrdienste, Kinderbetreuung, Hausnotruf, Pflegeberatung und Wohnungsanpassung.

Sind Bergungs- und Rettungskosten versichert?

Viele Tarife übernehmen Such-, Rettungs-, Bergungs- und Transportkosten bis zu einer vereinbarten Grenze.

Was gilt bei psychischen Unfallfolgen?

Psychische Reaktionen sind häufig ausgeschlossen oder nur versichert, wenn sie auf einer unfallbedingten organischen Schädigung beruhen. Erweiterungen sind möglich.

Ist eine Unfall­ver­si­che­rung für Senioren sinnvoll?

Für Senioren können neben Kapitalleistungen vor allem Hilfe-, Pflege- und Hausnotrufleistungen wichtig sein. Altersbedingte Leistungskürzungen müssen geprüft werden.

Ist eine Unfall­ver­si­che­rung für Kinder sinnvoll?

Sie schützt nur bei Unfallfolgen. Weil dauerhafte Beeinträchtigungen bei Kindern häufig durch Krank­hei­ten entstehen, sollte auch eine Kinderinvaliditätsversicherung geprüft werden.

Sind Knochenbrüche automatisch Invalidität?

Nein. Entscheidend ist, ob eine dauerhafte Funktionsbeeinträchtigung verbleibt. Eine separate Knochenbruch- oder Sofortleistung kann unabhängig davon bestehen.

Welche Versicherungssumme ist sinnvoll?

Sie sollte mögliche Kosten für Umbauten, Hilfsmittel, Unterstützung, Mobilität und Einkommenslücken berücksichtigen. Pauschale Formeln reichen nicht für jeden Fall.

Welche Unfall­ver­si­che­rung ist die beste?

Eine pauschal beste Unfall­ver­si­che­rung gibt es nicht. Entscheidend sind Grundsumme, Progression, Gliedertaxe, Mitwirkung, Fristen, Unfallbegriff, Ausschlüsse und Assistance.

Welche Unterlagen benötigt Hans Kurtzweg für die Prüfung?

Benötigt werden Versicherungsschein, Bedingungen, Beitragsrechnung, versicherte Per­sonen, Grundsumme, Progression, Unfallrente, Zusatzbausteine sowie Angaben zu Beruf und Hobbys.

Berät Hans Kurtzweg nur in Trebbin?

Nein. Die Beratung erfolgt persönlich in Trebbin, Teltow-Fläming, Brandenburg und Berlin sowie digital bundesweit.

Unfall­ver­si­che­rung jetzt prüfen lassen

Ich prüfe Grundsumme, Progression, Gliedertaxe, Mitwirkung, Fristen und Leistungslücken.

Quellen